Wesermarsch Sie marschieren vorneweg. Die A-Jugend-Handballer des Elsflether TB haben am Wochenende auch ihr siebtes Landesligaspiel gewonnen und die Tabellenspitze in der Landesliga verteidigt. In der heimischen Stadthalle setzte sich die Mannschaft von Trainer Udo Ulrich gegen die JSG Altenwalde/Otterndorf mit 26:20 (13:8) durch. Dagegen musste Kreisrivale SV Brake erneut eine Niederlage einstecken. Zu Hause setzte es eine ernüchternde 25:42-Pleite gegen Jugendhandball Wümme II.

Derweil geht die Talfahrt der Elsflether B-Jugend in der Landesliga weiter: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt hat sie am Wochenende ihr fünftes Spiel hintereinander verloren. Bei der bis dahin punktgleichen HSG Grönegau-Melle zog die Mannschaft von Trainer Bela Rußler mit 20:27 (10:16) den Kürzeren.

A-Jugend, Landesliga: SV Brake - Jugendhandball Wümme II 25:42 (16:21). Brakes Trainer Klaus Wagner und seine Schützlinge sind wirklich nicht zu beneiden. Am Sonntag mussten sie ohne etatmäßigen Torhüter und mit drei Spielern aus der B-Jugend antreten. Trotzdem stand dem Trainer nicht mehr als ein Auswechselspieler zur Verfügung. Die Braker waren letztlich chancenlos und warten immer noch auf den ersten Punktgewinn.

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Gegen die SG aus Scheeßel und Rotenburg lag der SVB schnell in Rückstand. Die Gäste führten schon nach drei Minuten mit 4:1. Aber die Braker kämpften. Es gelang ihnen, den Rückstand nicht allzu groß werden zu lassen. In der 25. Minute schien es sogar, als könnte der SVB den Gästen doch auf Augenhöhe Paroli bieten. Sie verkürzten auf 15:18. Doch anschließend setzten sich die Gäste wieder etwas weiter ab. Zur Pause führten sie mit 21:15.

Nach dem Wechsel ließen bei den Brakern die Kräfte nach. Ab der 40. Minute lief nichts mehr zusammen. Die Hausherren blieben 14 Minuten ohne Torerfolg. Wümme zog von 29:23 auf 38:23 davon. Die Partie war aber schon vorher entschieden. Bleibt zu hoffen, dass die Braker Jungs weiter kämpfen und nicht die Lust am Handballspielen verlieren.

SVB: Marcel WilkieThomas Brüning (9), Luke Hauptfleisch (8), Florian Peters (3), Hannes Geisel (3), Bernhard Müller (1), Sascha Minnemann (1), Max Engelke.

Elsflether TB - JSG Altenwalde/Otterndorf 26:20 (13:8). Am Tag der Fans liefen die Elsflether wie die Profis ein. Doch sie genossen es wohl etwas zu sehr, denn in der Anfangsphase lief bei ihnen nicht viel zusammen. Schon in der 12. Minute nahm Udo Ulrich beim Stand von 3:5 eine Auszeit. „Ich habe ihnen gesagt, dass man sich beim Handball auch bewegen muss“, erzählte der Coach. Das fruchtete. Nach anschließend sechs Toren hintereinander waren die Weichen auf Sieg gestellt. Allerdings konnte es sich Ulrich nicht erlauben, seine Stammkräfte wie geplant für das später stattfindende Herrenspiel zu schonen. Zu knapp war der Vorsprung. Lasse Pape bekam zwar seine Auszeit, Justus Pille musste aber voll durchspielen. Der dankte es aber mit dem spektakulärsten Tor des Tages, als er den hochgewachsenen Gästekeeper mit einem Lupfer überwand. Nicht zuletzt dank Pilles elf Treffern sowie der starken Leistung von Jesse Wiesensee geriet der Sieg während der gesamten zweiten Halbzeit niemals mehr in Gefahr.

Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am Sonntag, 27. November, zum absoluten Topspiel beim ATSV Habenhausen, der ebenso wie der ETB bislang 14:0 Punkte aufweist.

ETB: Müller – Pille (11/4), Wiesensee (5), Rambau (2), Klostermann (2), Rodiek (2), Pape (2/1), Böck (1), Saust (1), Völkers, Hayen.

B-Jugend, Landesliga: HSG Grönegau-Melle - Elsflether TB 27:20 (16:10). „Von Anfang an lief bei uns nicht viel zusammen“, meinte Coach Bela Rußler. Besonders vorne enttäuschte der ETB – nahezu jeder Angriff endete mit einem technischen Fehler. Die Gastgeber bestraften dies mit zahlreichen Gegenstoßtoren. Erst nach dem 3:9-Rückstand rappelten sich die Elsflether auf.

Doch nach einem kleinen Zwischenspurt zum 6:9 schlichen sich wieder Fehler ein. Die Deckung kam nicht mehr so richtig aus dem Quark. „Wir haben die Gegenspieler meistens nur begleitet, anstatt sie zu attackieren“, sagte Rußler. Mit dem Sechs-Tore-Rückstand zur Pause war die Messe schon gelesen, denn die Meller ließen den ETB im zweiten Abschnitt nicht mehr herankommen.

„Außer Niklas Böck hat kein Spieler seine Normalform erreicht“, sagte Rußler. Das reiche eben nicht aus, um Landesliga-Spiele zu gewinnen.

ETB: Bielefeld, Janßen, Wagenaar – Böck (9), Heinemann (5), Krüger (2), Horstmann (2/1), Klemm (1), Hedden (1), Blohm, Mauritschat, Czytrich, Schroeter, Schumacher.

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