Bremen /Elsfleth Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB legen momentan eine Schaffenspause ein. Die 29:30 (13:14)-Auswärtsniederlage am Sonntag beim SVGO Bremen war bereits die dritte Pleite hintereinander. Und unnötig war sie noch dazu. „Wir haben uns am Ende einfach zu dusselig angestellt“, stellte ETB-Trainer Ulrich Adami fest.

Viereinhalb Minuten vor dem Abpfiff lagen die Elsflether noch mit 29:26 vorne. Die Maßnahme, ein paar Zeigerumdrehungen zuvor den Bremer Haupttorschützen Leif Brandt (zwölf Treffer) in Manndeckung zu nehmen, schien sich ausgezahlt zu haben. Doch die frisch herausgespielte Drei-Tore-Führung sollte nicht ausreichen.

„Eigentlich war das Spiel bereits entschieden“, sagte Adami. Doch sein Team ließ sich die Butter noch vom Brot nehmen. Im Angriff fiel den Elsflethern nichts Konstruktives mehr ein – Ballverluste waren die Folge. Hinten wiederum standen sie nicht mehr geschlossen zusammen. 80 Sekunden vor dem Ende glichen die Hausherren zum 29:29 aus.

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Torhüter Marcel Völkers hätte die Partie fast noch gerettet, als er in der Schlussminute einen Tempogegenstoß parierte. Doch im folgenden Angriff wurde ein Anspiel von Christopher Santen an Kreisläufer Philipp Bolte abgefangen. Der Rest war simpel: Gegenstoß – Foul – Siebenmeter. Der SVGO nahm das Geschenk an und verwandelte den Strafwurf zum 30:29-Endstand.

So richtig fassen konnte Coach Adami die Niederlage direkt nach dem Spiel noch nicht. „Wir haben teilweise ganz hervorragend gespielt“, sagte er. Am Ende hätten seine Spieler aber viel zu überhastet abgeschlossen. Dass drei der letzten vier Gegentreffer aus Siebenmetern resultierten, macht Adami den Schiedsrichtern nicht zum Vorwurf: „Die waren alle berechtigt.“

Adami konnte aber auch Positives aus der Begegnung mitnehmen. „Chris Santen hat hervorragend gespielt“, sagte er. Auch Chris Danielzik, der nach Ruven Rußlers schwerer Schulterverletzung vor wenigen Wochen in den Rückraum gewechselt ist, habe eine gute Leistung abgeliefert. „Das war alles völlig in Ordnung“, sagte Adami. Am Ende hätte sich seine Mannschaft eben ein bis zwei Fehler zuviel geleistet. „So ist nunmal Sport“, sagte Adami und betonte, dass der SVGO ja auch einen ganz guten Handball gespielt habe.

ETB: Völkers, Klostermann, K. Danielzik – Santen (9), B. Rußler (7/5), C. Danielzik (6), von Lien (5), Mohr (1), Bolte (1), Oberegger, Janßen, Zindler.

Spielstationen: 0:1 (1.), 1:4 (8.), 6:9 (17.), 12:12 (27.), 14:13 (30.), 16:16 (37.), 20:20 (44.), 24:24 (49.), 26:29 (56.), 30:29 (60.).

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