Elsfleth Die Handballer des Elsflether TB II haben das Aufstiegsrecht in die Landesliga erhalten. Als Tabellenzweiter der Landesklasse Nord schafften sie damit den Durchmarsch. Zur Saison 2019/2020 hatten sie den Sprung aus der Regionsoberliga in die Landesklasse geschafft. Die Meisterschaft in dieser Saison hat sich die HSG Neuenburg/Bockhorn gesichert.

Sportlich sei der Aufstieg seines Teams verdient, meint der Elsflether Spielertrainer Marcus Nitkowski. „Aber uns wäre es lieber gewesen, wenn wir die Saison zu Ende hätte spielen können.“ Von Spekulationen darüber, was passiert wäre, wenn die Saison zu Ende gespielt worden wäre, nimmt er Abstand. „Das Ergebnis steht. Und das muss man akzeptieren.“

Jedenfalls habe in Elsfleth niemand damit gerechnet, dass die Mannschaft erneut den Sprung in die nächsthöhere Klasse schaffen könne, sagt er. „Deshalb freut es uns umso mehr. Wir haben schon eine coole Saison gespielt.“

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Die große Stärke des Teams sei die Breite des Kaders gewesen. 23 Spieler habe er eingesetzt, sagt der Trainer. „Das war ein Luxus, den nicht jede Mannschaft hatte.“ Körperlich sei sein Team den meisten Mannschaften zwar unterlegen gewesen. „Aber wir haben viele Tore nach Tempogegenstößen geworfen und immer wieder Lösungen im Positionsspiel gefunden.“

In der Abwehr habe sich die körperliche Unterlegenheit dagegen negativ bemerkbar gemacht. Dementsprechend hoch war die Zahl der Gegentore. „Da waren nur wenige Mannschaften schwächer“, sagt Nitkowski.

Ob die Oberliga-Reserve das Aufstiegsrecht wahrnimmt, ist noch offen. „Wir werden uns jetzt ergebnisoffen zusammensetzen und schauen, wer was will und wer uns zur Verfügung steht“, sagt Nitkowski. Das Team werde Spieler verlieren, aber auch mit Zugängen aus der eigenen A-Jugend verstärkt werden.

Die Entscheidung der Mannschaft hänge auch davon ab, ob sie künftig in der Landesliga Weser-Ems oder in der Landesliga Bremen spielen werde. Nitkowski bevorzugt einen Start in der Landesliga Bremen. „Die Fahrtzeiten sind weitaus angenehmer“, sagt er.

Zu bedenken sei bei den Planungen auch die nach dem Ende der kommenden Saison 2020/2021 anstehende Strukturreform. Die Landesklassen Nord und Süd werden bei den Männern und Frauen komplett wegfallen.

„Mannschaften, die nicht in die Landesliga aufsteigen, sind automatisch Absteiger in die jeweilige Regionsoberliga“, sagt HVN-Vizepräsident Jens Schoof. Die Landesklassen werden ersatzlos aufgelöst. Die Regelung sieht vor, dass einerseits die Meister in die Landesliga aufsteigen, andererseits die beiden Zweitplatzierten der Staffeln Nord und Süd mit den Titelträgern der Regionsoberligen Ems-Jade, Bentheim/Emsland, Oldenburg und West Niedersachsen eine Relegation bestreiten. Diese maximal sechs Teams machen zwei freie Plätze in der Landesliga unter sich aus, und zwar in einer Aufstiegsrunde an einem Tag. „Damit bekommen die Meister der Regionsoberligen auch eine Chance auf einen Aufstieg“, meint Schoof.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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