Elsfleth Wer Marcus Nitkowski provozieren will, muss schon früh aufstehen. Für alle die, die sein Team in der Auswärtspartie gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn in die Favoritenrolle schubsen wollen, hat der Trainer der in der Handball-Landesklasse spielenden Oberliga-Reserve des Elsflether TB nur ein müdes Lächeln über. „Ich lasse mich von der Tabelle nicht täuschen. Wir werden bestimmt nicht in diese Rolle schlüpfen“, sagt er vor der Partie am Sonntag (Anpfiff: 16.30 Uhr).

Die Gastgeber sind mit 3:13 Punkten Tabellenvorletzter und rangieren damit auf einem Abstiegsplatz. Die Elsflether reisen als Tabellensiebter mit 6:4 Punkten an. Und dennoch backt Nitkowski Miniaturbrötchen. „Wenn wir auswärts punkten sollten, wäre das für uns ein Bonus“, sagt er. „Die Liga ist sehr ausgeglichen. Jeder kann jeden schlagen“, sagt Nitkowski.

Vor der Auswärtspartie zuletzt gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat er sich ähnlich geäußert. Immerhin nahm sein Team einen Punkt mit auf die kurze Heimfahrt. Mit der Leistung war Nitkowski zufrieden. „Nur in den letzten Minuten hätten wir noch konzentrierter spielen müssen. Ansonsten lief das schon genauso, wie ich mir das vorstelle.“

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Aber weil es immer Raum für Verbesserungen gibt, haben die Elsflether in dieser Woche im Training an ihren Schwächen gearbeitet. „Es ging darum, in kleinen Gruppen Lösungen zu finden und zum Torerfolg zu kommen“, sagt der Coach.

Personell gebe es indes „mehr Schatten als Licht“, sagt Nitkowski. Florian Völkers wird wohl bis zum Jahresende ausfallen. „Damit haben wir keinen Mittelmann mehr“, ärgert sich der Trainer.

Deshalb ist er froh, einen jungen Spieler wie Justus Pille in seinen Reihen zu wissen, der auch auf der ungewohnten Position in der Mitte überzeugt. „Justus ist ja eigentlich ein Außenspieler. Aber er macht das richtig gut. Er hat mein volles Vertrauen.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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