Elsfleth Sieben Spiele in Folge sind die Oberliga-Handballer des Elsflether TB als Verlierer zum Duschen gegangen. Am Tag der Fans wolle sie die Negativserie in eigener Halle beenden. Allerdings treffen sie am Sonntag (Anpfiff: 17 Uhr) auf einen Gegner, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Die HSG Delmenhorst ist Tabellenvierter und hat am vergangenen Wochenende den Tabellensechsten VfL Fredenbeck mit 34:23 aus der Halle geschossen.

„Das war schon beeindruckend“, sagt Sascha Klostermann. Die HSG sei eine gute und eingespielte Mannschaft mit jungen und erfahrenen Spielern, meint der Leiter der Handball-Abteilung des ETB. Sie setze auf Tempohandball und verteidige sehr kompakt. „Wenn wir gegen solch einen Gegner gewinnen wollen, muss bei uns sehr viel richtig laufen“, sagt Klostermann.

Dass die Delmenhorster derzeit so erfolgreich sind liegt auch an Jörn Janßen: Er ist mit 87 Toren aus zehn Spielen in dieser Saison bisher der erfolgreichste Torschütze der Oberliga Nordsee.

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Klostermann glaubt, dass das Spiel bis zum Schluss umkämpft sein wird. „Die Halle wird voll sein, und wir haben uns gegen die Teams von oben bisher immer gut geschlagen“, sagt er. „Allerdings müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute konsequent verteidigen.“

Die Abwehr ist seit jeher das Prunkstück der Elsflether. im Abschluss hapert es dagegen. „Wir haben in den vergangenen Spielen zu viele falsche Entscheidungen getroffen und den Gegner das Verteidigen oftmals leicht gemacht“, sagt Klostermann.

Am Samstag müsse die Mannschaft mutiger spielen und sich mehr Torchancen herausarbeiten. „Wir dürfen aber nicht überhastet abschließen“, sagt Klostermann.

Für den Abteilungsleiter ist die Abschlussschwäche keine Frage der Qualität. „Das ist eine Kopfsache. Wir haben eine junge Mannschaft, die jetzt aus ihren Fehlern lernen muss“, sagt er. „Aber das ist nicht einfach. Wir müssen versuchen, das mit Leidenschaft, Kampf und Motivation umzusetzen.“

Apropos Motivation: Der ETB hat den Delmenhorstern laut Klostermann ungewollt eine Motivationsspritze verpasst. „Sie wollten das Spiel verlegen, aber wir konnten der Verlegung nicht zustimmen, weil wir den Tag der Fans schon geplant hatten“, sagt Klostermann. „Deshalb müssen wir einen kühlen Kopf bewahren.“ Sollten die Elsflether das schaffen, stehen die Chancen gut, dass sie nach der Partie am Tag der Fans auch im Jubel ihrer Fans baden können.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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