Elsfleth Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Von nun an zählen für die Oberliga-Handballer des Elsflether TB nur noch die nackten Punkte. Am drittletzten Spieltag empfängt die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami am Sonntag um 17 Uhr den SV Beckdorf in der Stadthalle. Ein Sieg wäre noch nicht die Rettung, aber eine Niederlage käme einem Abstieg gleich.

„Das ist ein absolutes Endspiel für uns. Wenn wir verlieren, gehen wir runter“, sagt Elsfleths Spielertrainer Béla Rußler, der nach wie vor ebenso wie sein verletzter Bruder Ruven ausfällt. Nach der 20:25-Niederlage am vergangenen Wochenende beim TSV Bremervörde steht der ETB unter Zugzwang. Mit 17:29 Punkten ist er auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen und belegt daher einen direkten Abstiegsplatz. Selbst der drittletzte Rang könnte den Abstieg bedeuten, falls neben dem ATSV Habenhausen auch der VfL Fredenbeck aus der dritten Liga in die Oberliga Nordsee absteigen sollte.

Doch ganz so düster sieht die Situation nicht aus – ein Sieg gegen Beckdorf vorausgesetzt. Die über Elsfleth postierten Teams sind nämlich nicht weit weg. Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen ist punktgleich, Beckdorf nur einen Zähler voraus und Bremervörde auch gerade einmal nur zwei. In den letzten drei Spielen kann sich da noch viel durcheinander wirbeln.

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Aber auch in Beckdorf haben die Verantwortlichen die Zeichen der Zeit erkannt. Der letztjährige Drittliga-Absteiger hat auf die Talfahrt reagiert und mit Stefan Völkers einen ehemaligen Zweitligaspieler reaktiviert. Er war ein wesentlicher Faktor beim 35:29-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den Dritten HSG Barnstorf/Diepholz.

„Außerdem haben die Beckdorfer in dieser Saison noch andere Spieler zurückgeholt, nachdem sie überraschend weit unten in der Tabelle standen“, weiß Rußler.

Im Hinspiel sahen die Elsflether beim 17:28 keine Sonne. Gegen die stabile 6:0-Deckung gab es kein Durchkommen. Deshalb wünscht sich Rußler viele Treffer nach der ersten und zweiten Welle. Die wären schließlich am einfachsten zu erzielen. Im Positionsspiel sieht er aber auch Möglichkeiten. „Wir müssen es schaffen, die Deckung in Bewegung zu bringen und auseinander zu ziehen. Aber nur dann können wir in die Lücken stoßen“, sagt Rußler.

Einfach werde es aber nicht. „Beckdorf hat abgezockte Spieler und Torwart Stefan Stielert ist nur schwer zu bezwingen“, sagt Rußler. Der ETB könne sich auf schmerzhafte 60 Minuten einstellen. „Das wird manchmal schon weh tun“, sagt Rußler. Ein Sieg sei aber Pflicht, denn im kommenden Auswärtsspiel beim Meister SG VTB Altjührden seien Punkte eher unwahrscheinlich. „Die werden den Titel mit ihrem Publikum ordentlich feiern wollen. Deswegen werden sie heiß sein, auch zu gewinnen“, sagt Rußler.

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