Elsfleth „Die Farbe Blau finden wir am schönsten!“ Über die blau-leuchtenden Unterwasserscheinwerfer – initiiert vom Förderverein Schwimmbad – hatten sich vor einigen Jahren die Schwimmerinnen und Schwimmer im Hauptbecken des Elsflether Wurpland-Bades gefreut und so lag es nahe, auch das Lehrschwimmbecken mit drei Unterwasserleuchten auszustatten. Die Baumaßnahmen im Lehrbecken hatten in den Herbstferien 2019 stattgefunden und wurden mit 3500 Euro vom Elsflether Förderverein Schwimmbad finanziert. Eingeflossen in die Finanzierung war auch eine Spende der Elsflether Anker-Apotheke an den Förderverein in Höhe von 500 Euro.

Zur Besichtigung des „blauen Wunders“ hatten sich am Donnerstag die Vorstandsmitglieder des Fördervereins, der Leiter des Fachdienstes 4, Hartmut Doyen, und die Inhaberin der Anker-Apotheke, Maike Maas-Bode, im Wurpland-Bad getroffen. „Als Elsflether Bürger ist uns sehr daran gelegen, dass das Hallenbad attraktiv und lebendig bleibt“, betonte Maike Maas-Bode. Hartmut Doyen sprach dem Förderverein und Maike Maas-Bode im Namen der Stadt seinen Dank aus. Über weitere Planungen und Förderungen wird der Förderverein Schwimmbad in seiner nächsten Jahreshauptversammlung informieren.

Denn, dass es noch einiges zu tun gibt im Hallenbad, machte Doyen abends im Ausschuss für Jugendpflege, Sport und Soziales deutlich – und freute sich auch dort, dass der Förderverein weitere Unterstützung signalisiert habe. 53 100 Euro stehen allein für Arbeiten im städtischen Haushaltsentwurf für das Jahr 2020. „Größter Brocken“: die Erneuerung der Wand- und Bodenfliesen um das Lehrschwimmbecken für 25 000 Euro. Vorgesehen war diese Arbeit schon länger, aber es kamen dringendere Reparaturen dazwischen.

Und auch eine teure Neuanschaffung steht noch an; diese werden im Haushalt als Investitionen ausgewiesen. Für 14 000 Euro wird ein Beckenlift angeschafft. Dieser kann an zwei Stellen montiert werden, so dass auch Menschen mit einer Behinderung der Zugang zu beiden Becken möglich wird.

Eine erste vorsichtige Zwischenbilanz zog Doyen auch noch: Das Blockheizkraftwerk, dass das Hallenbad (und künftig auch den benachbarten neuen katholischen Kindergarten) mit Strom und Wasser versorgt, sei wohl „eine Erfolgsgeschichte“. Im ersten Monat im Betrieb habe es 20 000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Die Hälfte davon sei im Hallenbad verbraucht worden, die andere sei eingespeist und verkauft worden. So entfielen künftig Monat für Monat rund 2300 Euro Stromkosten. Zwar stehen dem höhere Gaskosten zum Betrieb des Blockheizkraftwerkes entgegen, unter dem Strich soll sich die Investition allerdings rechnen.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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