ELSFLETH Mit einer tollen Rückrunde gelang den Handballerinnen des Elsflether TB der Sprung auf Rang acht in der Oberliga. Dass diese gute Platzierung heraussprang, war zu Beginn der Saison 2010/2011 nicht zu ahnen. Konditionelle Schwächen prägten das Spiel der jungen Mannschaft und vor allem auswärts setzte es derbe Klatschen. Mit der Partie beim ATSV Habenhausen (17:37) am 27. November kam es aber zur Kehrtwende.

„Wir haben uns nach dieser Begegnung zusammengesetzt und gemeinsam beschlossen, dass wir etwas ändern müssen“, erinnert sich Trainer Ulrich Adami. Mit einer zusätzlichen Trainingseinheit pro Woche erarbeiteten sich die Elsfletherinnen mehr Spritzigkeit und mit einsetzendem Erfolg stellte sich auch mehr Selbstvertrauen ein. Besonders die beiden Rückraumspielerinnen Aline Buttelmann und Jessica Krause steigerten sich und entlasteten Spielmacherin Jennifer Adami, die bis dahin nahezu als Alleinunterhalterin fungierte.

Jennifer Adami, die im März von den NWZ-Lesern zur „Sportlerin des Jahres 2010“ gewählt wurde, war es auch, die ihre Beziehungen aus den Auswahlmannschaften nutzte. Die gleichaltrigen Mareike Schlegel sowie Tina Schwarz verstärkten ab Februar mit einem Doppelspielrecht das Oberliga-Team und erwiesen sich als Volltreffer. Mit toller Moral gelangen Siege, die im Vorfeld niemand eingeplant hatte. Höhepunkt war der 32:31-Erfolg gegen BV Garrel, der dem damaligen Tabellenführer die Meisterschaft kostete. Dabei lag der ETB zeitweise mit zwölf Toren zurück.

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Solch eine Leistung war sicherlich nur möglich, weil es auch innerhalb der Mannschaft stimmte. Der Zusammenhalt ist groß, zumal der Großteil der Spielerinnen bereits seit vielen Jahren in den Jugendmannschaften gemeinsam auflief. „Das Team hat sich aus eigener Kraft aus dem Schlamassel gezogen“, lobt Coach Adami, der verriet: „Seit der Rückrunde bin ich nicht mehr nur Trainer, sondern auch Fan geworden.“

Fünf Siege aus den letzten sieben Spielen hievten den ETB auf den achten Platz von 14 Mannschaften und wenn es nach Adami geht, ist damit noch längst nicht Schluss. „In der Vorsaison waren wir Elfter, nun Achter. Wenn es so weiter geht, führt der Weg auch zukünftig stetig nach oben“, rechnet der Übungsleiter vor. Diese Einschätzung ist gerechtfertigt. In der abgelaufenen Spielzeit kamen zehn (!) A-Jugendliche in der Frauenmannschaft zum Einsatz. Einige von ihnen haben sich zu Stammkräften entwickelt, sind aber in ihrer Entwicklung sicher noch nicht am Ende. „Die meisten Spielerinnen haben noch Luft nach oben“, hofft Adami insgeheim auf ein noch besseres Abschneiden in den nächsten Jahren, sofern das Team zusammen bleibt.

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