Rodenkirchen Weniger Masse bei gleich bleibender Klasse: So sieht die Bilanz der 42. Ortsschau des Rassekaninchenzuchtvereins Rodenkirchen an diesem Wochenende aus. Mit insgesamt 226 Tieren präsentierten die Züchter zwar weniger Kaninchen als in den Vorjahren in der Hengsthalle, dennoch attestierten die Preisrichter ihnen eine herausragende Qualität.

Mit einer Kaffetafel und einer Tombola bot der Verein auch ein Beiprogramm und lud die Gäste zum Plausch am Rande der mit goldgelbem Stroh eingestreuten Käfige ein.

„Für Züchter ein Muss“

Er sei jedes Jahr wieder erstaunt über die in Rodenkirchen erzielten Leistungen, sagte der stellvertretende Kreisvorsitzende Dieter Bittermann anerkennend: „Rodenkirchen ist für Züchter ein Muss.“ Er hoffe, dass viele der Tiere auch bei den kommenden Landes- und Bundesschauern erfolgreich sein werden.

Preisrichter Gerd Wichmann aus Oldenburg wies darauf hin, das die Rassekaninchenzüchter keine Vermehrung der Tiere betrieben, sondern vielmehr eine Verbesserung anstrebten.

Der Vorsitzende Alfred Hartmann lobte seine Mitglieder, die weder Kraft noch Mühen gescheut hatten, die Hengsthalle für die Ausstellung zu gestalten. Es sei ein tolles Miteinander im Verein, jeder stehe für jeden ein, stellte Hartmann zufrieden fest und dankte auch der Gemeinde Stadland für die gute Zusammenarbeit.

Auch Bürgermeister und Schirmherr Klaus Rübesamen war nicht entgangen, dass die Rodenkircher für ihre züchterischen Leistungen von allen Seiten sehr gelobt werden.

„Kennen Sie den Unterschied zwischen Bayern München und Udo Pargmann?“, fragte Ausstellungsleiter Manfred Bliefernich bei der Preisvergabe am Sonnabendnachmittag. Die Antwort gab er selbst: Es gebe keinen, denn wie der große Fußballclub aus dem Süden sei auch Udo Pargmann ein Seriensieger bei den Ortsschauen.

Wie schon in den Vorjahren erreichte Pargmann den Gesamtsieg und damit den Gemeinde-Ehrenpreis. Seine sechs vorgestellten besten Weiß-Rexe Rotauge erzielten hervorragende 585 Punkte bei den Preisrichtern. Platz 2 ging an Günther Frerichs mit seinen Lohkaninchen schwarz und 584 Punkten, gefolgt von dem Vorsitzenden Alfred Hartmann auf Platz 3 mit Helle Großsilber, die 583,5 Punkte einheimsten.

Vereinsmeister

Auch die Vereinsmeister in den sechs Klassen wurden ausgezeichnet. Hier siegten jeweils Ingo Busch mit Weiße Neuseeländer, Hermann Wulf mit Holländer blau-weiß, Günther Frerichs mit Lohkaninchen schwarz, Alfred Hartmann mit Helle Großsilber, Alfred Röchert mit Satin Kalifornier schwarz und Udo Pargmann mit Weiß-Rexe RA.

Landesverbands-Ehrenpreise gab es für Alfred Hartmann, Gerold Frerichs, Günther Frerichs und Udo Pargmann. Frank Meiners, Ingo Busch, Hermann Wulf und Alfred Röchert freuten sich über den Kreisverbands-Ehrenpreis. Den besten Rammler stellte Alfred Hartmann aus, der auch die beste Althäsin im Stall hat. Die beste Häsin wurde von Günther Frerichs gezüchtet, der beste Altrammler stammt von Udo Pargmann.

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