Blexen Jörg Brunkhorst und Michael Meincke hatten allen Grund zur Freude, als die letzten Teilnehmer ins Ziel gekommen waren. Obwohl am Ende dunkle Wolken aufzogen, war die zweite Auflage des Nordsee-Firmenlaufs ein voller Erfolg. Und manch einem Teilnehmer kam die kalte Dusche, die sich vom Himmel ergoss, vielleicht auch ganz gelegen.

Rund 300 Teilnehmer hatten sich am Donnerstagabend auf dem Deichsportplatz in Blexen an die Startlinie begeben, um einen sechs Kilometer langen Rundkurs zu absolvieren, der ihnen größtenteils einen schönen Blick auf die Außenweser und die Bremerhavener Skyline bot. Die Strecke war wegen der Nähe zum Wasser allerdings auch ein wenig windanfällig.

Jan Knutzen gewinnt

Als schnellster Läufer überquerte Jan Knutzen von Premium Aerotec nach 20 Minuten und 24 Sekunden die Ziellinie. Dahinter folgten Christian Eichinger (akquinet SLS logistics, 21:04) und Bastian Rohde (ebenfalls Premium Aerotec, 21:48). Für den Großteil der Läufer ging es aber nicht um gute Zeiten, sondern ums Olympische Motto: Dabei sein ist alles. Viele Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, um einfach mal zu testen, was sie noch drauf haben.

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Zu ihnen gehörte auch Michael Eilers von Premium Aerotec. „Der Muskelkater ist programmiert“, sagte der 43-Jährige kurz vor dem Start. Auch Matthias Rahms von Kronos Titan gehört nicht unbedingt zu den Langstrecken-Experten, obwohl er als Fußballer natürlich über eine gewisse Grundausdauer verfügt. Ob trainiert oder untrainiert – das spielt beim Nordsee-Firmenlauf keine Rolle. Jeder stellt sich seiner persönlichen Herausforderung.

Bevor es losging, gab es noch ein mit Musik untermaltes Aufwärmprogramm. Außerdem trommelten die Frauen der Samba-Gruppe Pica Pau. Die Streckenposten stellte die Feuerwehr Blexen. Insgesamt waren rund 30 Helfer im Einsatz: vom Veranstalter Blexer Turnerbund, vom Deutschen Roten Kreuz, vom Lauftreff, von der Polizei und dem Kinderkrebshilfeverein Fussel, der schon vor dem Startschuss zu den Gewinnern gehörte. Ein Teil der Startgebühren wird als Spende an den Verein gehen.

Fleißige Helfer

Viele fleißige Hände schnippelten Obst, schenkten Getränke ein, verteilten Fitness-Riegel. Anderen gaben Tombola-Preise aus: vom Kugelschreiber bis zum Gutschein für einen Rundflug über Nordenham.

Preise gab es natürlich auch für die Teilnehmer: zum Beispiel für den schnellsten Chef (Helge Schweers) und die schnellste Chefin (Heike Ohlenbusch). In verschiedenen Kategorien gab es auch Pokale für Firmen, die gemessen an der Größe ihrer Belegschaft die meisten Mitarbeiter ins Rennen schickten. In der Kategorie der Betriebe von 5 bis 50 Mitarbeitern gewann die Firma Quaritsch (6 Teilnehmer), bei den Firmen von 51 bis 200 Mitarbeitern war es Steelwind (24 Teilnehmer), in der Klasse 201 bis 500 Mitarbeiter war es NKT Cables (10 Teilnehmer) und bei den Betrieben über 500 Mitarbeiter war es Premium Aerotec (75 Teilnehmer).

Jörg Brunkhorst freute sich über das Lob vieler Teilnehmer für die Organisation. Er will auch im nächsten Jahr wieder einen Nordsee-Firmenlauf veranstalten, wahrscheinlich im Juni. „Wir wollen diese Veranstaltung etablieren“, sagte er.


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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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