WESERMARSCH Mit dem 0:4 blieb der SV Brake gegen den Tabellenzweiten der Fußball-Bezirksoberliga SV Holthausen-Biene auch im zweiten Aufeinandertreffen ohne Treffer. Aber anders als beim 0:5 im Heimspiel gab es durchaus Möglichkeiten, für ein spannenderes Spitzenspiel zu sorgen. „Wir haben drei riesige Chancen und nutzen sie nicht“, dachte SVB-Coach Gerold Steindor vor allem an die zehnte Minute, als Stephan Borchardt freistehend an Torwart Roman Frik scheiterte.

Bei einer Führung wäre es sicher ein ganz anderes Spiel geworden, ist Steindor überzeugt. „Das 0:3 zur Pause war schon ziemlich happig“, meinte der Trainer, dem vor allem seine drei kopfballstarken Abwehrspieler Jörg Seidel, Jan Stulpe und Lars Meyer fehlten. So war es bezeichnend, dass drei Treffer nach Standardsituationen fielen. „Holthausen-Biene war bissiger, hatte mehr Spielanteile, während wir in einigen Situationen zu naiv agierten“, stellte Steindor fest, der überlegt hatte, ob er Marcel Witthohn oder Aleksandar Sekulic Libero spielen lassen solle. Da Witthohn diese Position aus seiner Zeit beim TV Esenshamm kannte und Sekulic eine andere Aufgabe übernehmen sollte, entschied sich der Coach für die „kleine Lösung“.

Für den Fußball-Bezirksligisten 1. FC Nordenham war die 0:2-Niederlage beim Tabellenzweiten SV Ahlhorn zwar ehrenhaft aber auch ärgerlich. „Hier war mehr drin, denn Ahlhorn fiel vor allem im ersten Abschnitt nicht viel ein gegen unsere gute Abwehrarbeit“, versuchte sich Spielertrainer Michael Hedemann mit der Leistung seiner Mannschaft über den durchaus entgangenen Punktgewinn hinweg zu trösten.

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Die Enttäuschung war auch im Team sehr groß. Die Defensivabteilung war sich einig, dass so ein Gegentor wie zum 0:1 einfach nicht passieren darf. Denn da standen gleich mehrere Nordenhamer um den herabfallenden Ball herum. Jeder schien sich auf den Mitspieler zu verlassen, so dass Stefan Rupprecht aus drei Metern eindrücken konnte. Damit spielte man den Gastgebern in die Karten, denn allmählich wurde der Favorit immer nervöser.

Positiv ist jedoch das Verhalten nach dem schnell danach folgenden 0:2, als sich der FCN wieder zusammen riss, die Abwehr neu stabilisierte und bis zum Schluss um den Anschlusstreffer kämpfte. Eine Tatsache, die in der Hinrunde beim FCN nicht selbstverständlich war.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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