Dortmund Die Taekwondo-Kämpfer der Sportschule Dojang Nordenham haben sich am Wochenende bei den German Open des Verbands ITF in Dortmund mit starker Konkurrenz gemessen. Die Nachwuchssportler Maira Gloystein, Michel Gloystein, Marina Weiß und Danilo Smailov hatten sich akribisch vorbereitet und zeigten gute Leistungen.

Maira Gloystein freute sich über den Eintrag in die Bestenliste. Sie belegte im Tul und im Kampf (Leichtkontakt) jeweils Platz eins sowie Platz zwei im Semikontakt. Die 13-Jährige ließ im Formenlauf Labrie Pom vom Team Carvalho Sports aus Holland und Rebecca Fischer vom Team Po-Eun Bremen hinter sich. „Sie hat sich im technischen Bereich stark entwickelt“, sagte Trainer Bernd Strahlmann.

In der Leichtkontakt-Konkurrenz stand sie im Finale Lina Bouymejjan gegenüber. Maira hatte die Schülerin vom Taekwon-Do Team Duisburg taktisch im Griff, dadurch konnte Lina ihre Techniken nur selten anbringen. Völlig verdient sicherte sich Maira Gloystein den Sieg.

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In der Semikontakt-Konkurrenz starteten Marina Weiß und Maira Gloystein. Maira traf wiederum auf Lina Bouymejjan. Die Nordenhamerin vernachlässigte ihre taktischen Vorgaben. In den letzten Sekunden konnte sich Lina die nötigen Punkte zum Sieg holen. Maira wird in Kürze ihre Prüfung zum Schwarzgurt ablegen. „Danach werden ihr die Punkte aus den Ranglistenturnieren dieses Jahres gut geschrieben“, sagte Strahlmann. Das heißt: Sie hat die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften am 22. November in Nordenham erfüllt.

Michel Gloystein überzeugte die Kampfrichter im Tul-Wettbewerb. Er setzte sich gegen Marcel Kasper von Tan Gun Sports Lünen und im Finale gegen Mike Sydney Neugebauer von der Sportschule Goese durch. Im Kampf verlor er nach einer erfolgreichen Vorrunde im Halbfinale gegen Akbal Ege (Budokan Dortmund). Michel wurde Dritter.

Marina Weiß belegte im Leichtkontakt Platz zwei und Rang drei im Semikontakt. Im Leichtkontakt hatte sie Julia Rietig vom TV Brechten besiegt. Gegen Katja Lorkowski vom Chon Ji Wanne 05 tat sie sich schwer. Ihre Gegnerin ist Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft. Marina hatte in den entscheidenden Momenten das Nachsehen.

Im Semikontakt agierte die 17-Jährige zu verhalten. Ihr gelangen im Halbfinale immer wieder gute Aktionen, die ihr aber nicht die nötige Sicherheit gaben. „Sie hat es nicht verstanden, entscheidend nachzusetzen“, sagte Strahlmann.

Für den zehnjährigen Danilo Smailov gab es Applaus vom sachkundigen Publikum. „Er läuft seine Formen sehr Ausdrucksstark. Das hat eine besondere Wirkung auf die Zuschauer“, sagte Strahlmann. Danilo gewann, weil er den Kampfrichtern kaum Anlass zur Kritik ließ. Er hatte Boyd Verspuij und Mats van Stehen vom Team Carvalho Sports aus Holland in den Finalrunden besiegt. „Seine Leistung war tadellos“, sagte Strahlmann.

Im Kampf-Halbfinale hatte Danilo Smailov unerwartet Probleme mit dem Holländer Terence Notenboom. „Danilo konnte ihn nicht häufig genug stellen“, sagte Strahlmann. Terence hingegen kämpfte geschickt. Danilo verlor, belegte aber Rang drei.

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