WESERMARSCH Fußball-Bezirksoberligist SV Brake hat sich durchaus eindrucksvoll aus seiner kleinen Mini-Krise – drei Spiele ohne Sieg – heraus gewunden. Denn der 1:0-Heimerfolg gegen den Tabellenzweiten SC Spelle-Venhaus war die richtige Antwort. Bei einer Niederlage wäre des SVB auf Platz elf abgestürzt und nur drei Zähler vom ersten Abstiegsplatz, den immer noch Niedersachsenliga-Absteiger TuS Esens einnimmt, entfernt gewesen.

„Schon nach fünf Minuten habe ich erkannt, dass wir jederzeit mithalten würden. Einstellung und Körpersprache stimmten. Sehr positiv war, dass wir in einem qualitativ guten Spiel das hohe Tempo halten konnten“, freute sich SVB-Trainer Gerold Steindor, dass seine Mannschaft nach zuletzt mageren Vorstellungen alle Tugenden bot, um gegen einen spielstarken Gegner zu gewinnen.

Für den angeschlagenen und erst kurz vor Spielschluss eingewechselten Torjäger Stephan Borchardt sorgten John-Dieter Thöle und Stefan Elver dank ihrer Schnelligkeit im Angriff für viel Unruhe. Die Abwehr ließ so gut wie nichts zu. Torjäger Erdem Cosar wurde überhaupt keine Torchance genehmigt. „Wenn ich etwas kritisieren muss, dann ist es das Manko bei unseren Konterangriffen sowie die Tatsache, dass zu wenig aus der Distanz geschossen wird“, meine Steindor.

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Für die beiden heimischen Teams aus der Fußball-Bezirksliga II ist die Hinrunde und damit das Punktspieljahr 2008 beendet – mit sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Der TV Esenshamm, der nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden kann und nur zwei Punkte Abstand auf Spitzenreiter SSV Jeddeloh besitzt, fällt die Bilanz sehr positiv aus. Daran ändern auch die beiden Roten Karten aus dem Duell gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven für Zbigniew Byrger und Patrick Lahrmann nichts. „Sie werden zur Rückrunde wieder spielen können, dafür fällt die Geldstrafe höher aus“, weiß Trainer Frank Klobke, der hofft, dann, wenn es am 6. Januar 2009 in die Vorbereitung auf die Rückrunde geht, auch Regisseur Yunus Gündogdu seine Verletzung überwunden hat. „Wir waren nach dem tollen Spiel in Heidkrug im letzten Punktspiel bis zur Pause unkonzentriert, haben uns danach deutlich gesteigert und am Ende verdient gewonnen“, zog Klobke ein positives Fazit.

Beim Schlusslicht 1. FC Nordenham ist die Enttäuschung nach der 1:4-Niederlage beim mit gefährdeten Neuling VfL Wilhelmshaven groß. „Das haben wir uns allein zuzuschreiben“, betonte Spielertrainer Michael Hedemann, der die Rote Karte für Julian Lachnitt als berechtigt einstuft. Nach dem Ausgleich durch Fritz Lins, verstand es der FCN nicht, zumindest ein 1:1 zu halten. „Mir fehlten Abwehrspieler, um das Unheil abzuwenden“, so Hedemann, der sich jetzt in Ruhe Gedanken machen will, wie es weiter geht. „Wir haben unser Ziel in der Hinrunde total verfehlt, so geht es nicht weiter“, so Hedemann, der sich bald mit dem Vorstand zusammen setzen wird und jede Entscheidung, was seine Person anbetrifft, für möglich hält.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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