NORDENHAM Eine bessere Förderung des Jugendbereichs stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des 1. FC Nordenhams im Clubheim am Plaatwegstadion. Grundsätzlich sei die Entwicklung im Jugendbereich positiv zu bewerten, sagte der Vorsitzende für die sportliche Leitung, Klaus Rieger. Der Anteil an Nachwuchsspielern betrage mittlerweile 53 Prozent der Gesamtmitgliederzahl. Doch damit seien Probleme verbunden.

Trainer und Betreuer

Jugendleiter Michael Wetsch beklagte die fehlende Menge an Trainern und Betreuern: „Es sind kaum noch ehemalige oder aktuelle Spieler bereit, ihre Erfahrung an die Jugend weiter zu geben.“ Zudem ließe auch das Engagement der Eltern etwas nach. Grundsätzlich sei es das Ziel, jede Mannschaft mit einem erfahrenen und dazu einem Neueinsteiger auszustatten.

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Schwieriger gestalten sich die Planungen, den Nordenhamer Jugendfußball besser zu fördern. Der 1. FCN gilt als absoluter Befürworter. Auch der TV Esenshamm, der ESV Nordenham und der SV Phiesewarden stehen hinter diesem Unterfangen. Einzig der TSV Abbehausen ziert sich noch, in den älteren Jahrgängen einen einheitlichen Kurs zu fahren.

Wenn es nach Klaus Rieger geht, sollen die jeweils besten Spieler ihrer Altersgruppe für den Jugendförderverein (JFV) Nordenham auflaufen, um den nachrückenden Talenten die Möglichkeit zu bieten, sich in höheren Ligen als den jetzigen zu entwickeln. Klaus Rieger verwies auf die nahen Ballungszentren wie Oldenburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven, wo dieser Leistungsgedanke bereits wesentlich fortgeschrittener ist. Michael Wetsch fügte hinzu: „Immer mehr gute Spieler und auch Trainer werden inzwischen bei uns abgeworben.“

Neben dem Jugendfußball war auch die Männerabteilung ein Thema. Spielausschussvorsitzender Horst Wulf bedauerte, dass der Aufstieg der Ersten Mannschaft in die Bezirksliga verpasst wurde und dadurch auch die Zweite nicht aufsteigen durfte.

Positive Entwicklung

Positives hatte Gerd Hedemann, Vorsitzender für Marketing und Wirtschaft, zu berichten. Besonders durch die hochkarätig besetzten Jugendturniere von der A-Jugend bis zu den F-Junioren habe sich der Verein über die regionalen Grenzen hinaus einen guten Namen gemacht. „Im Ranking der Bundesligaclubs stehen wir durch den Xstrata-Cup oder dem Christmas-Masters mittlerweile ganz weit oben“, sagte er.

Auch finanziell ist der FCN gut aufgestellt, wie Schatzmeisterin Rebecca Schröder mitteilte.

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