Wesermarsch Die in der 1. Kreisklasse spielenden Fußballer des TuS Elsfleth haben am Freitagabend das Vereinsduell mit der eigenen Reserve gewonnen. Die „Erste“ entschied ein in weiten Teilen ausgeglichenes Spiel mit 2:1 (0:1) für sich.

TuS Elsfleth - TuS Elsfleth II 2:1 (0:1). Im Vergleich zur vergangenen Woche steigerte sich die Elsflether Zweite um „fast 1000 Prozent“, meinte Elsfleths Vorstand Hergen Speckels. Die Reserve machte der Ersten mit einem laufstarken Mittelfeld das Leben schwer. Mehr noch: Sie ging sogar in Führung – Eyüp Atli erzielte in der dritten Minute das 1:0. „Das war aber mehr ein Zufallsprodukt. Eyüp ist angeschossen worden“, sagte Speckels. Anschließend wirkte die Erste reifer, ohne sich mit Ruhm zu bekleckern. Mehr als zwei Großchancen sprangen im ersten Durchgang nicht heraus.

Im zweiten Durchgang nahm die Dominanz der Ersten zu. Sie spielte ihre Konditionsstärke aus. Die Zweite blieb harmlos. Das 1:1 in der 60. Minute durch Darwin Walter war ein ähnliches Zufallsprodukt wie der erste Treffer der Partie. Zehn Minuten später kam es, wie es kommen musste: Dennis Buttelmann überwand seinen Bruder Alex und schoss die Erste zum Sieg.

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Tore: 0:1 Atli (3.), 1:1 Walter (60.), 2:1 Dennis Buttelmann (70.).

SV Brake III - Spielvereinigung Berne II 5:1 (4:0). Andreas Deutsch brachte die Gastgeber schon in der 12. Minute auf die Siegerstraße. Bis zur Pause hatten die Braker das Spiel schon entschieden. „Wir standen hinten sicher und haben gut kombiniert“, freute sich Brakes Co-Trainer Martin Franz über zahlreiche gelungene Spielzüge.

Im zweiten Durchgang wollten die Berner sich von einer besseren Seite zeigen. Mehr als der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:4 war aber nicht drin. „Wir sind kurzzeitig unter Druck geraten, haben uns aber rechtzeitig wieder gefangen“, sagte Franz und sprach von einem guten Auftritt des Landesliga-Unterbaus.

Tore: 1:0 Andreas Deutsch (12.), 2:0 Rene Stenull (16.), 3:0 Martin Franz (21.), 4:0 Michel Grimm (45.), 4:1 Björn Beilken (48.), 5:1 Rake Remmo (88.).

FSV Warfleth - SC Ovelgönne II 3:4 (2:3). Blitzstart: Schon in der vierten Minute brachte Gunnar Haase die Gäste in Führung. Allerdings hielt diese nur zehn Minuten, dann glich Ramazan Sevimli aus. Die Ovelgönner ließen sich vom Gegentreffer nicht beirren. Es begann ein Schlagabtausch: Die Gäste gingen in der 33. Minute durch Christoph Meyer wieder in Führung. „Das Tor hätte nicht zählen dürfen“, meinte Warfleths Trainer Norbert Krage. Kurz darauf glich Andree Ripken zwar wieder aus. Doch vor dem Gang in die Kabine war es erneut Gunnar Haase, der das 3:2 für den SCO schoss.

In der zweiten Halbzeit drehten die Gastgeber auf, aber schon in der 57. Minute flog Niklas Köhler vom Platz. In Unterzahl fingen sich die Warflether das 2:4 durch Markus Müller. Das Elfmetertor von Hasan Müstak kurz vor Abpfiff war nur noch Ergebniskosmetik. „Den Elfmeter hätte ich nicht gegeben“, sagte Krage. Einen Punkt im Abstiegskampf hätte er vor eigener Kulisse aber gerne geholt.

Tore: 0:1 Haase (4.), 1:1 Sevimli (14.), 1:2 Meyer (33.), 2:2 Ripken (41.), 2:3 Haase (44.), 2:4 Markus Müller (76.), 3:4 Müstak (82., Foulelfmeter).

Gelb-Rote Karten: Köhler (FSV, 57.), Lukas Fischer (FSV, 90.), Maik Weiß (SC, 90.).

SC Ovelgönne - ESV Nor denham 1:2 (1:1). „Ein Remis wäre gerecht gewesen“, sagte SCO-Betreuer Dennis Kaarz nach der Partie. Dabei hatten die Ovelgönner einen Fehlstart hingelegt: In der dritten Minute gingen die Gäste durch Jan Drieling in Führung. „Die ersten 25. Minuten haben wir verpennt“, sagte Kaarz. Aber dann legte der SCO los: Helge Stübben glich aus. Die Zuschauer sahen ein Spiel auf Augenhöhe, doch in der 75. Minute traf Drieling erneut – 2:1 für den ESV. Sechs Minuten später stand Drieling erneut im Mittelpunkt: Der Doppel-Torschütze sah wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte. Die letzte Großchance der Partie hatten die Gäste: Doch Ovelgönnes Keeper Richie Werner hielt einen Nordenhamer Elfmeter.

Tore: 0:1 Drieling (3.), 1:1 Stübben (25.), 1:2 Drieling (81.).

Rote Karte: Drieling (Nordenham/81., Schiedsrichterbeleidigung).

SG Burhave/Stollhamm - Spielvereinigung Berne 0:2 (0:0). Hohes Tempo, hohes Niveau: Burhaves Trainer Jürgen Penshorn lobte den Auftritt beider Teams. „Die Mannschaften waren kämpferisch und spielerisch gleichwertig – das war eigentlich ein typisches 0:0“, sagte er. Doch Berne hatte das notwendige Glück – und das Können – einer Mannschaft, die oben steht: In der 47. Minute drosch Fabian Neumann einen Freistoß aus 35 Metern in den Kasten des Burhaver Tores. In der 76. Minute legte Stefan Keil noch einen drauf: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß erhöhte er die Führung auf 2:0. „Da haben uns die Berner überrumpelt. Sie waren in der entscheidenden Phase einfach abgebrühter“, sagte Penshorn.

Tore: 0:1 Neumann (47.), 0:2 Keil (76.).

SG Großenmeer/Bardenfleth - SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor 2:0 (0:0). Guter Start in die Rückrunde für Großenmeer: Trotz schleppender Vorbereitung und einiger Personalsorgen fuhren die Gastgeber drei Punkte ein. Das Spiel plätscherte auf dem holprigen Untergrund in der ersten Halbzeit so vor sich hin. Die erste große Möglichkeit hatten die Gäste: Sie scheiterten mit einem Elfmeter an Großenmeers Torwart Frithjof Allmers, der auch den Nachschuss parierte.

Zur zweiten Hälfte brachte Großenmeers Trainer Wolfgang Büttner Lars Lübben ins Spiel. Ein Glücksgriff: Lübben schoss prompt das 1:0 (46.). Danach war das Spiel zerfahren. Viele Spieler konzentrierten sich aufs Meckern, ehe Großenmeers Benjamin Lübben den Gastgebern mit dem 2:0 den Sieg sicherte.

Tore: 1:0 L. Lübben (46.), 2:0 B. Lübben (78.).

Tim Rosenau Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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