Burhave In Skandinavien hat der Weihnachtsbaum traditionsgemäß am 13. Januar, dem St.-Knuts-Tag, ausgedient. In der Wesermarsch entsorgen viele Menschen ihren Tannenbaum dagegen oft schon eine Woche früher, nämlich rund um die Heiligen Drei Könige am 6. Januar. Eine sportliche und zugleich gesellige Möglichkeit der Entsorgung bot einmal mehr die Jugendfeuerwehr Burhave. Sie hatte erneut zum Tannenbaumweitwurf eingeladen.

Der Wettbewerb hatte 2008 erstmals stattgefunden und geht auf eine spontane Idee des früheren Jugendfeuerwehrwarts Mario Welp sowie der ehemaligen Betreuer Arnke Hofers und Malte Linneweber zurück. Seit dieser erfolgreichen Premiere erfreut sich der Jux-Wettbewerb alljährlich großer Beliebtheit.

Am vergangenen Samstag fanden sich am Nachmittag und vor allem ab dem frühen Abend trotz des Nieselregens wieder mehr als 250 Besucher auf dem Gelände vor dem Burhaver Feuerwehrhaus ein, um sich an dem witzigen Sport-Spektakel zu beteiligen oder es mitzuverfolgen. Viele ließen sich bei dem Schmuddelwetter erst einmal eine Bratwurst und ein heißes Getränk schmecken. „Unser heißer Apfelsaft ist sehr beliebt – bei den Erwachsenen auch gerne mit Schuss“, freute sich Ortsbrandmeister Florian Ulken. Von dem Erlös der Veranstaltung soll in diesem Jahr ein neues Zelt angeschafft werden, das für die Jugendarbeit genutzt werden kann.

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Beim Tannenbaumweitwurf kommt es nicht nur auf Glück, sondern vor allem auf die Technik an. Wer über die entsprechende Wurferfahrung verfügt, achtet meist darauf, dass sich der Baum, bevor er nach dem Wurf endgültig zum Liegen kommt, noch einmal dreht – das bringt Weite. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, hielten die Helfer am Samstag vier Tannenbäume in unterschiedlichen Größen bereit – für Kinder im Grundschulter, ältere Mädchen und Jungen ab zehn Jahren sowie für Frauen und für Männer. Wer mochte, konnte aber auch mit seinem eigenen „Sportgerät“ an den Start gehen.

Die Siegerehrung erfolgte am frühen Abend. Bei den Frauen setzte sich nach einem Stechen um den ersten Platz Tina Tönjes vor Ute Bormann durch. Beide hatten es zunächst auf stolze 5,30 Meter gebracht. Aileen Immens holte mit einer Weite von genau 5 Metern den dritten Platz.

Sieger bei den Männern wurde Mike Timmermann mit 7,20 Metern. Tim Schultze freute sich mit seinen 6,50 Metern über den zweiten Platz, Gerald Götz mit lediglich zehn Zentimetern weniger über Platz 3.

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