Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer  einigen sich doch
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Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer einigen sich doch

Brettorf /Lemwerder Die Faustballerinnen des Lemwerder TV haben sich bei ihrem Bundesliga-Debüt am Sonntag hervorragend verkauft und sind haarscharf an einer Sensation vorbeigeschrammt. Zwar gingen sie in den Spielen gegen den gastgebenden TV Brettorf und den Ahlhorner SV leer aus. „Aber wir haben gezeigt, dass wir kein Kanonenfutter sind“, sagte Patrick Bartelt, der die Lemwerderanerinnen zusammen mit Sandra Weigt und Arthur Dick trainiert.

In der ersten Partie gegen Brettorf setzte es eine 0:3-Pleite, beim 2:3 im zweiten Spiel gegen Ahlhorn vergaben die Lemwerderanerinnen zwei Matchbälle. Die Lemwerderanerinnen hatten krankheitsbedingt auf Janika Seemann und Kira Hoffmann verzichten müssen.

TV Brettorf - Lemwerder TV 3:0 (11:8, 13:11, 11:6). Im ersten Durchgang diktierten die Brettorferinnen das Spielgeschehen. Aber die Lemwerderanerinnen waren gut im Spiel. Sie entschärften viele Bälle und brachten die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang aus der Spur. Sie führten schon mit 10:7, ehe sich Brettorf mit vier Punkten in Folge zurückkämpfte und den Satz noch gewann.

In Satz drei hielten die Gäste dann bis Mitte des Satzes mit, ehe Laura Marofke und Co. einen Gang höher schalteten und mit 11:6 den ersten Saisonsieg perfekt machten. „Das war eine sehr ordentliche Leistung“, sagte die frisch verheiratete Brettorfer Trainerin Rieke Schwarze. Auch ihr Gegenüber war zufrieden: Sein Team habe sich teuer verkauft, sagte Lemwerders Trainer Patrick Bartelt. Letztlich habe die Variabilität der Brettorferinnen den Ausschlag gegeben.

Ahlhorner SV - Lemwerder TV 3:2 (11:4, 9:11, 11:6, 9:11, 12:10). Nach dem ersten Abschnitt sah alles nach einer klaren Angelegenheit für den Deutschen Vizemeister der vergangenen Feldsaison aus. Doch nach der 1:0-Satzführung wechselte Ahlhorns Trainerin Edda Meiners Zuspielerin Janna Köhrmann aus und brachte damit etwas Unruhe in das vorher so sichere Ahlhorner Spiel.

Der aufopferungsvoll kämpfende LTV erzwang mit einer geschlossenen Teamleistung lange Ballwechsel, glich zum 1:1 aus und schaffte es, nach einer erneuten ASV-Führung, den Entscheidungssatz zu erzwingen. Die Lemwerderanerinnen zeigten ihr ganzes Können. „Lemwerder hat clever gespielt“, sagte Edda Meiners.

Besonders Angreiferin Andrea Besser, früher bereits im ASV-Dress unterwegs, beschäftigte Ahlhorn mit ihren variabel geschlagenen Bällen. „Sie hat zwischen kurzen und langen Schlägen variiert und uns damit ziemlich beschäftigt“, so Meiners.

Lemwerder erkämpfte sich in Durchgang fünf bereits zum Seitenwechsel eine Führung und hatte beim Stand von 10:8 zwei Matchbälle – eine Überraschung lag in der Luft. Doch nun fand Besser keine Lücke mehr in der ASV-Abwehr, und das Meiners-Team holte sich doch noch den Sieg, zumal sich der LTV plötzlich Eigenfehler leistete.

„Wir haben uns unheimlich schwer getan. Aber es ist toll, dass wir am Ende so nervenstark geblieben sind“, sagte Edda Meiners. Patrick Bartelt war enttäuscht. „Zwei Leinenfehler – und der letzte Ball der Gegnerinnen ging glatt durch unsere Abwehrreihe. Es war sehr schade. Auch wir hatten den Sieg verdient.“

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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