Bremervörde /Elsfleth Die Lage spitzt sich zu. Am viertletzten Spieltag der Handball-Oberliga ist der Elsflether TB auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen. Beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, dem TSV Bremervörde, verlor die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami am Samstag mit 20:25 (7:10). Bei noch zwei ausstehenden Heimspielen hat der ETB den Ligaverbleib zwar noch in der eigenen Hand. Aber der Negativtrend sollte ab sofort gestoppt werden.

Vor der Partie in Bremervörde waren die beiden Mannschaften noch punktgleich. Umso wichtiger, gut zu starten, aber aus Elsflether Sicht war genau das Gegenteil der Fall. „Wir sind hundsmiserabel angefangen“, meinte Adami. Es dauerte fast eine Viertelstunde, ehe Mohamad Sibahi den ersten Gästetreffer erzielte. „Wir hatten auch schon vorher genügend gute Chancen, nur eben nicht getroffen“, sagte Adami.

Immerhin war auf die Deckung Verlass. Die Elsflether spielten mit einer 5:1-Formation mit Tizian von Lien als Vorgezogenem, um den Wirkungsbereich von Bremervördes Spielgestalter Adnan Salkic einzuengen. Bis zum ersten ETB-Treffer hatten die Hausherren auch erst vier Mal getroffen, so dass der Rückstand nicht schon früh auf uneinholbares Maß angewachsen war.

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Phasenweise klappte es dann auch mit dem Torewerfen. Kurz vor der Halbzeit glichen die Elsflether zum 7:7 aus. Aber der Zwischenspurt blieb eben nur ein Zwischenspurt und hielt nicht lange an. Zur Pause lagen sie wieder mit 7:10 hinten.

Nach dem Seitenwechsel baute der TSV Bremervörde, der nun auch keine Wunderleistung ablieferte, seinen Vorsprung auf acht Tore aus. Das verhinderte eine spannende Schlussphase, denn der Sieger stand frühzeitig fest. „Da war deutlich mehr drin. Hätten wir alleine die ganzen freien Würfe reingemacht, hätte das locker für einen Sieg gereicht“, meinte Adami. Auffällig: 19 der 20 Tore warfen die vier Rückraumspieler Christopher Santen, Tizian von Lien, Markus Zindler und Mohamad Sibahi. Von den anderen Position aus ging trotz bester Möglichkeiten kaum Gefahr aus. Einzig Linsaußen Fynn Oberegger trug noch einen Treffer bei.

Trotz der Niederlage und des Absturzes auf einen Abstiegsplatz lässt sich Adami nicht aus der Ruhe bringen. „Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn wir gegen Bremervörde gewonnen hätten. Aber wir noch drei Spiele, davon zwei zu Hause. Die Mannschaften liegen eng beieinander, und die Abstiegsfrage wird erst am letzten Spieltag geklärt werden“, sagt der Elsflether Coach.

ETB: Danielzik, Klostermann, Völkers – Santen (6), von Lien (5/2), Sibahi (4), Zindler (4), Oberegger (1), Pape, van Dreumel, Rambau, Wille, Pille, Bolte.

Spielstationen: 4:0 (14.), 7:7 (26.), 10:7 (30.), 16:10 (41.), 20:12 (48.), 21:17 (54.), 25:20 (60.).

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