Braunschweig /Abbehausen Diese lange Reise hat sich nicht gelohnt: Die Oberliga-Fußballerinnen des TSV Abbehausen sind am Sonntag die weite Fahrt zu Eintracht Braunschweig angetreten, um dort das Viertelfinalticket im Niedersachsenpokal einzulösen. Doch die Grün-Gelben hatten letztlich keine Chance. Das Team von Trainer Daniel Behrens zog mit 1:5 (0:4) den Kürzeren.

Die Gastgeberinnen spielen ebenfalls in der Oberliga, allerdings in der Oststaffel. Dort sind sie ungeschlagen Dritter, und jetzt gegen Abbehausen demonstrierten sie ihre Stärke vor allem im ersten Durchgang. „Braunschweig hat richtig gut gespielt. Wir sind gar nicht hinterher gekommen“, sagte Behrens.

Den Strafstoß vor dem 0:1-Rückstand empfand der Coach zwar als fraglich. Aber insgesamt sei der 0:4-Pausenrückstand schon in Ordnung gegangen. „Wenn unsere Torhüterin Wiebke Schmidt nicht so gut gehalten hätte, hätte der Rückstand auch noch höher ausfallen können“, sagte Behrens.

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Im zweiten Abschnitt entwickelte sich allerdings ein komplett anderes Spiel. Vor allem Samantha Müller war kaum zu bremsen. Erst verkürzte sie auf 1:4 (49.), und dann hatte sie mehrfach den zweiten Abbehauser Treffer auf dem Schlappen. „Wer weiß? Wenn wir da das 2:4 machen, wird es vielleicht noch einmal eng“, sagte Behrens. Stattdessen machte die Eintracht mit dem 5:1 in der 73. Minute alles klar.

Besonders bitter: Samantha Müller verdrehte sich kurz vor Schluss das Knie und musste draußen bleiben. Weil der TSV bereits drei Mal gewechselt hatte, beendete er die Partie in Unterzahl. „Das war aber eher eine Vorsichtsmaßnahme, weil das Spiel ja eh schon entschieden war“, beruhigte Behrens.

Die Niederlage sei verdient gewesen, wenn auch nicht in der Höhe, wie Behrens meinte. „Das ist aber auch egal, ob wir 2:1 oder 5:1 verloren haben. Ausgeschieden sind wir trotzdem.“

Tore: 1:0 Wiedermann (11., Foulelfmeter), 2:0 Wiedermann (24.), 3:0 Willenbrock (40.), 4:0 Höfler (45.), 4:1 Müller (49.), 5:1 Segor (73.),

TSV: Wiebke Schmidt – Katrin Grube, Jule Hedemann, Ann Christin Luga, Merle Emmert (71. Jennifer Rabe), Pia Ahlers, Jana Oonk, Geske Kaemena, Samantha Müller, Leonie Schüler (37. Alje Detmers), Henrike Bultmann (71. Regina Keierleber).

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