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WESERMARSCH Die Kreisliga-Fußballer des SV Brake II haben am Sonnabend ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet. Gegen den FC Medya gewann die Mannschaft von Trainer Marco Kuck deutlich mit 5:0 (1:0). Sie darf sich nun wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Derweil verlor der TuS Elsfleth daheim gegen Kickers Wahnbek mit 0:1. Bemerkenswert: Die Elsflether hatten fast eine halbe Stunde lang mit drei Spielern mehr auf dem Platz gestanden.

SV Brake II - FC Medya 5:0 (1:0). Bei den Kreisstädtern stand eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz als in den vergangenen Wochen. Das lag nicht nur an den Verstärkungen aus dem Bezirksliga-Kader, sondern vor allem an der Einstellung. Die Braker gaben keinen Ball verloren und erarbeiteten sich ein optisches Übergewicht gegen den Tabellen-Fünften. Zur Pause sah es schon gut aus. Mazlum Gündogar hatte das 1:0 erzielt (42.).

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Als die Gäste zu Beginn des zweiten Abschnitts Oberwasser bekamen, bewies Coach Kuck ein glückliches Händchen. „Geh rein und mach ein Ding“, gab er Hannes Köhler bei seiner Einwechslung mit auf den Weg. Der Mittelfeldspieler gehorchte. Drei Minuten später schoss Köhler den Ball aus 25 Metern in den Winkel des Gästetores (68.).

Spätestens nach dem 3:0 durch Gündogar war die Partie entschieden (71.). Dass Hannes Köhler zwei Treffer in der Schlussphase nachlegte, war schön fürs Torverhältnis, aber des Guten wohl ein wenig zu viel. „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen“, sagte Marco Kuck.

Unabhängig vom Ergebnis war der Trainer restlos zufrieden. „Das lief schon ungefähr so, wie ich mir das vorstelle. Wir haben den größeren Willen gezeigt und bewiesen, dass wir noch leben“, lobte Kuck die kämpferische Einstellung, die in den vergangenen Spielen so nicht zu erkennen gewesen war.

Tore: 1:0 Gündogar (42.), 2:0 Köhler (68.), 3:0 Gündogar (71.), 4:0 Köhler (85.), 5:0 Köhler (89.).

Gelb-Rote Karte für Hämsen (84., SVB)

SVB: Hentschel - Töremen, Rückholdt, Müller, Mohr, Mentz (85. Eltner), Lüderitz (65. Köhler), Gündogar (78. Oberegger), Serednicki, Budde (69. Bartels), Hämsen.

TuS Elsfleth - Kickers Wahnbek 0:1 (0:1). Im Spiel gegen den Tabellenzweiten war Elsfleth spielerisch gleichwertig und zunächst sogar einen Tacken besser. Doch David Bal (13.), Dennis Mende (33.) und Tammo Buttelmann (35.) nutzten ihre Möglichkeiten nicht.

Wahnbek hatte im ersten Durchgang nur zwei Chancen: Marcel Salomo vergab die erste, doch Konde Schenk machte es besser. Nach einer Freistoßflanke, die an Freund und Feind vorbeigesegelt war, köpfte er den Ball frei stehend ein (39.). „Das Tor fiel überraschend“, sagte TuS-Betreuer Hergen Speckels.

Hektik prägte die zweite Halbzeit. „Die Kickers haben immer wieder provoziert“, sagte Speckels. Und damit schienen die Gäste Elsfleth in die Karten zu spielen. Innerhalb weniger Sekunden schwächten sie sich selbst. Zunächst sah Slavisa Ristanovic die Ampelkarte (wiederholtes Foulspiel/60.), dann sah David Bollmann Gelb-Rot (wiederholtes Foulspiel, 60.) und zu guter Letzt ließ sich Rüstem Ersu zu einer Tätlichkeit an Darwin Walter hinreißen (61., Rote Karte).

Doch aus der dreifachen Überzahl schlug Elsfleth kein Kapital. Immer wieder verzögerte Wahnbek das Spiel – sehr zum Ärger der Gastgeber. Zudem vergaben Dennis Mende, Tim Dörgeloh und Dominik Ahlhorn aussichtsreich. „Hier wäre mehr drin gewesen“, sagte Speckels.

Tor: 0:1 Schenk (39.).

Ampelkarten: Ristanovic (60., Kickers/wiederholtes Foulspiel), Bollmann (61., Kickers/wiederholtes Foulspiel).

Rote Karte: Ersu (61., Kickers/Tätlichkeit).

TuS: Büsing - Janßen, Jörg Behrens (62. Dörgeloh), Mende, Stefan Behrens, Erdmann (70. Sosath), Buttelmann, Bal (58. Ahlhorn), Klimat, Walter, Breuhahn (80. Hagenar).

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