Oythe /Brake Es war ein Lebenshauch der Landesliga-Fußballer des SV Brake: Nach dem 4:2-Erfolg bei Germania Leer beträgt der Abstand zum rettenden Ufer in der Tabelle nur noch zwei Zähler. Die kommende Aufgabe führt die Elf von Trainer Gerold Steindor zum VfL Oythe (Sonntag, 15 Uhr, Stadion An der Hasenweide), der momentan mit 26 Punkten an zehnter Stelle steht.

Zwar hat Brake einige Spiele mehr als manch anderes Team im Tabellenkeller, doch in der Abstiegszone zählt bekanntlich nur der aktuelle Stand. Mannschaften, die noch Spiele nachholen müssen, stehen unter Erfolgsdruck und könnten verkrampfen. Sollte sich dann noch der eine oder andere Stammspieler verletzen, kann eine Mannschaft schnell einen Negativlauf erleben. Am Ende einer Saison könnte das verheerende Folgen.

Derweil hatte Steindor in Leer improvisieren müssen. Eine Reihe etablierter Spieler fehlte aus unterschiedlichen Gründen: Dennis Pleus, Bjarne Wiesehan, Christopher Nickel, Sascha Schwarze, Ihor Palahnyuk, Tilmann Bischoff und Arthur Hoffmann. In der Startelf standen deshalb Dustin Vortmann und Sahin Yasar – zwei Spieler, die noch nicht über viel Spielpraxis in der Landesliga verfügen.

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Gute Ansätze

Steindor sah gute Ansätze: „Beide haben im offensiven Mittelfeld auch gut nach hinten gearbeitet und vorne den einen oder anderen Akzent gesetzt.“ Vortmann war sogar unter den Torschützen.

In Oythe hofft Steindor, den einen oder anderen Akteur, der zuletzt fehlte, wieder einsetzen zu können. Nicht dabei sein wird Matthias Grimm wegen seiner fünften Gelben Karte.

Auf die Treffsicherheit von Maik Nirwing, der in Leer sein Torkonto auf zwölf Saisontreffer erhöht hat, setzt der Braker Trainer auch im Vorort von Vechta. Steindor lobte den nimmermüden kämpferischen Einsatz seiner Elf in Leer. Zudem habe ihr Teamgeist überzeugt.

Für den VfL Oythe ist das bisherige Abschneiden ein wenig enttäuschend. Zwar hat die Elf von Trainer Josef Vornhagen erst 19 Spiele ausgetragen, doch mit Abstiegssorgen mussten sich die Südoldenburger lange nicht mehr herumschlagen.

Aus den vergangenen drei Begegnungen erzielte der VfL sieben Zähler, er blieb also ungeschlagen. Allerdings: Im Viertelfinale des Bezirkspokals schied Oythe am vergangenen Wochenende mit 0:1 beim Bezirksligisten STV Barßel aus. „Wir haben in dieses Spiel nicht genug investiert“, ärgerte sich Vornhagen. Ein Elfmetertor hatte die Entscheidung gebracht.

Karriere beendet

Pech für Oythe: Der sehr torgefährliche Offensivspieler Dennis Jex hat seine Laufbahn aufgrund einer Hüftverletzung mit 26 Jahren früh beenden müssen. „Er fehlt uns an allen Ecken und Enden“, sagt Vornhagen. Jex schoss in 193 Spielen für Oythe mehr als 80 Tore. Markus Kohls ist ein weiterer Angreifer, der verletzungsbedingt lange Zeit ausfiel. Er saß gegen Barßel erstmals wieder auf der Auswechselbank und wurde für das Spiel gegen Brake geschont.

Vornhagen möchte die Erfolgsserie in der Liga fortsetzen: „Wer allerdings in Emden und Leer gewinnt, hat auswärts Spaß am Fußball“, stellt der VfL-Coach sich auf eine ganz harte Nuss ein. Brake könnte mit einem Sieg zu Oythe aufschließen.

Dessen ist sich Vornhagen bewusst: „Wir sind ausreichend gewarnt und werden mit der richtigen Einstellung das Spielfeld am Sonntag betreten.“

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