Lohne /Brake Bei 26 Grad auf dem Thermometer fühlten sich die Landesliga-Fußballer des SV Brake zum Saisonauftakt dennoch kalt geduscht: Bei BW Lohne ging die Begegnung mit 1:4 (0:1) klar und verdient verloren.

Für die Braker Trainer Sebastian Schütte und Daniel Nohan gab es zwei Schlüsselszenen, die zum Negativerlebnis führten: Dem Treffer zum 0:2 ging ein nicht berechtigter Freistoß voraus. Zudem wurde kurz darauf ein klarer Elfmeter an Dennis Pleus nicht gegeben.

Es kam aber noch dicker für die Kreisstädter: „Tilmann Bischoff erhielt wegen wiederholten Foulspiels die gelbrote Karte. So mussten wir in Unterzahl um eine Ergebniskorrektur kämpfen“, sagte Schütte.

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Brake geriet in der 12. Minute durch Dio Ypsilon in Rückstand. Felix Oevermann (49.) baute per Kopf den Vorsprung aus. Christian Hillje, der in der 77. Minute rotgefährdet ausgewechselt werden musste, verkürzte auf 1:2. Anschließend verlegte Lohne sich mit Erfolg aufs Kontern. „Nach den Toren von Julius Liegmann und Tim Wernke war dann der Deckel für uns drauf“, meinte BWL-Trainer Daniel Dauni.

Brake musste auf elf Spieler aus diversen Gründen verzichten. So fehlten unter anderem Arthur Hoffmann, Pascal Helmcke, Bjarne Wiesehan, Thorsten Hagels, Luca Stephan und Jannik Maas. „Alles arrivierte Spieler. Allein Hoffmann hätte mit seiner Spielfreude Lohne Schwierigkeiten bereitet“, urteilte Trainer Daniel Nohan. Pech für den SVB, dass Dennis Pleus in der Anfangsphase eine Großchance zur Führung ausließ.

Nohan verwies aber auch auf Schwächen: „Bei uns gab es zu viele leichte Abspielfehler im Spielaufbau, die ein unnötiges Laufpensum nach sich zogen.“ Nohan erkannte viel Nervosität bei seiner Mannschaft. Die Neuzugänge in der Startelf wollten sich beweisen, doch das gelang nicht überzeugend. Sicher stand Brake auch nicht in der Defensive. Die „Sechser“ Matthias Grimm und Tilmann Bischoff hatten keine Bindung zur Vierer-Abwehrkette.

„Endlich einmal drei Punkte gegen unseren Angstgegner Brake“, freute sich Dauni. Er weiß nur zu gut, dass eine gelungene Saisonpremiere das Selbstvertrauen stärkt. Dauni suchte mit seinem Team den Erfolg über die Angriffsflügel, doch zunehmend kamen die Gastgeber durch die vielen Braker Fehler immer mehr durch die Mitte. Dauni hatte sogar noch ein Lob für den Kontrahenten übrig: „Nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 kamen wir doch ins Schwimmen.“ Schütte wiederum haderte mit dem Unparteiischen: „Er war nicht unbedingt auf unserer Seite.“

Dennoch dürfte auch ihm nicht entgangen sein, dass mit vier Gegentreffern ein Spiel nicht zu gewinnen ist. Das Resultat allein am Schiedsrichter auszumachen, wäre zu einfach. Die Videoanalyse wird in der kommenden Woche ein wichtiger Teil in der Trainingsarbeit.

Tore: 1:0 Ypsilos (12.), 2:0 Oevermann (49.), 2:1 Hillje (60.), 3:1 Liegmann (75.), 4:1 Wernke (78.)

Brake: Lahrmann; Brehmer, Lachnitt, Hartmann, Schwarze, Grimm, Bischoff, Hillje (75. Vortmann), Nirwing, Nickel (89. Strauß), Pleus.

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