Stettin Unter den Augen von Friedensnobelpreisträger Lech Walesa haben fünf junge Karatekämpfer- und kämpferinnen des Shojikido-Teams Brake bei den Weltmeisterschaften der Kids und Kadetten des Verbands WUKF (World Union of Karate Do-Federations) um Medaillen gekämpft. Ronja Ramke, Luca Schulz, Aaliyah Toma, Sophie Stolle und Armin Heinemann traten im polnischen Stettin für die Mannschaft der Deutschen Budovereinigung an. Sie waren vom Braker Cheftrainer Matthias Hohn und dem Bremer Karatetrainer Christian Henschel in den vergangenen Wochen auf den Wettkampf vorbereitet worden.

Luca Schulz und Aaliyah Toma traten im Formenlauf (Kata) an. Beide zeigten starken Techniken und setzten alle Tipps ihrer Trainer um. Doch wegen der Größe der Veranstaltung mit 1300 Teilnehmern in einer proppevollen Halle waren die jungen Braker schon etwas nervös. Zudem hatte Luca Pech: Er verpasste den Einzug in die dritte Runde um 0,1 Punkte, schloss den Wettkampf aber als 13. ab.

Sophie, Armin und Ronja mussten sich mit großer und leistungsstarker Konkurrenz auseinandersetzen. Dennoch zeigten sie tolle Formenläufe. „Bei diesem Niveau kosten schon Kleinigkeiten viele Punkte“, sagte Christian Henschel. Alle Teilnehmer lagen eng beieinander. Aber die Braker schieden in der ersten Runde aus.

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Im Freikampf musste Armin gegen den Ukrainer Ihor Kuznietsov antreten. In der Anfangsphase geriet Armin 0:2 in Rückstand, glich diesen aber in den letzten 43 Sekunden aus und erreichte die Verlängerung.

In dieser zeigte er viele gute Techniken mit der Faust und mit dem Fuß. „Ihor musste sogar zwei Mal die Kampffläche verlassen, was allerdings nicht geahndet wurde“, sagte Henschel. Dazu musste Armin noch einen harten Kopftreffer einstecken, der ihn aus dem Konzept brachte. In den letzten Sekunden machte Ihor den Sieg klar.

Zwar war Armin ein wenig enttäuscht. Aber er hatte eine super Leistung gezeigt. Zusammen mit seinen Vereinskollegen freut er sich schon auf die EM 2015 in Belgien.

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