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Brake Die Sonne brennt vom Himmel, der Asphalt glüht: Bei der offiziellen Eröffnung des Streetballplatzes an der IGS Brake wird geschwitzt. Nach einer kurzen offiziellen Einführung beginnt bei bestem Wetter das erste Turnier auf dem Platz.

Angeregt wurde der Platz durch das Projekt „Streetbaskets4Life“. Initiiert durch den Verein Baskets4Life werden derzeit an vielen Standorten Streetballplätze geschaffen. Der Verein aus Oldenburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche, egal welcher Herkunft, Religion oder Hautfarbe, durch den Basketballsport zusammenzubringen, zum Beispiel durch Basketball-AGs in Schulen. „Streetbaskets4Life“ erweitert diesen Gedanken: Durch vorhandene Plätze und die vereinfachten Regeln beim Streetball gegenüber Basketball soll es Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden, einfach und jederzeit ohne Schiedsrichter zu spielen, betonte Uwe Meiners, Vorstandsvorsitzender des Vereins. „Das Zusammenführen Kinder und Jugendlicher, auch verschiedener Hautfarben“, stehe im Fokus des Projekts. Deswegen sei die Zusammenarbeit mit Schulen enorm wichtig. Die Schulen vermitteln auch die Regeln für das Spiel, an der IGS gibt es zum Beispiel seit Anfang des Jahres eine Streetball-AG.

Die Plätze seien dann „Aufhänger, Treffpunkt, Begegnungsstätte“, so Meiners. „Das Projekt wird insgesamt besser angenommen als gedacht“, freut er sich. Auf dem Platz in Oldenburg kämen abends schon mal 40 bis 50 Jugendliche zusammen, um zu spielen.

So ein Streetballplatz will natürlich auch finanziert werden: An der IGS war zwar schon ein Platz vorhanden, aber die Korbanlagen und die Beschichtung mussten erneuert werden. Die Kosten für den Platz belaufen sich auf etwa 10 000 Euro, schätzt Uwe Meiners. Da der Verein ehrenamtlich aktiv ist, ist er auf Sponsoren angewiesen. Die LzO, die Öffentliche Versicherung und die EWE unterstützten das Projekt maßgeblich. Besonders schön für die Jugendlichen: Decathlon steuerte für alle Teilnehmer Trikots bei.

Für die Sponsoren ist vor allem der integrative Aspekt des Projekts von Bedeutung. So betont Olaf Meenen (LzO): „Sport verbindet, es gibt einfache Regeln, die für alle gelten. Dieses Miteinander hat uns von Anfang an überzeugt. Und dieser Platz ist sehr schön angelegt.“ Jens Klement (Öffentliche) hat selbst als Kind Basketball gespielt, er erhofft sich, dass der Platz gut genutzt und auch instandgehalten wird. „Es ist eine gute Sache für die Schüler“, ist er sich sicher.

Der Arzt Dr. Bernhard Skupin, der das Projekt ebenfalls begleitet, weist auf einen weiteren Faktor hin: „Wir wollen die Jugendlichen vom PC weg zu mehr Bewegung bringen“, erklärt er.

Zur Zeit sind noch viele weitere Plätze in Arbeit. Wenn einer fertiggestellt ist, tragen Schüler der jeweiligen Schule ein Turnier aus – die Sieger treten am 29. Juni beim Finalturnier in Oldenburg gegeneinander an. Dennoch steht in erster Linie nicht der Wettkampf, sondern der Spaßgedanke im Vordergrund.

Bei den jungen Spielern kommt der neu gestaltete Streetballplatz sehr gut an: Die Achtklässler Dimitri, der auch privat Basketball spielt, und Matthis finden den Platz „ganz cool“, es mache Spaß, dort zu spielen. Matthis ergänzt: „Der Platz ist richtig gut geworden, wir spielen schon jede Pause.“

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Jana Budde Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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