Rastede /Brake Die Bezirksliga-Fußballer des SV Brake müssen am Sonntag, 16 Uhr (Sportplatz Kötterweg), beim FC Rastede antreten. Die Ammerländer liegen mit 28 Punkten an 13. Stelle und sind abstiegsgefährdet. Der Braker Trainer Gerold Steindor ist sich bewusst, dass der Kontrahent alles in die Waagschale werfen wird, um nicht in die Kreisliga abzurutschen.

Nach der 0:2-Niederlage gegen den VfB Oldenburg II ist der SVB auf Rang drei in der Tabelle abgerutscht. Der Rückstand zum Primus Heidmühler FC beträgt satte 16 Zähler und ist praktisch uneinholbar. Steindor sieht in Heidmühle einen würdigen Meister. „Dort hat mein Kollege Immerthal mit einem breiten und ausgeglichenen Kader sehr gute Arbeit geleistet.“

Seiner Elf wiederum bestätigt er, eine prima Hinrunde absolviert zu haben. Eine unverhältnismäßig große Anzahl von Verletzungen warfen Brake dann jedoch in der Rückrunde zurück. „Unser Kader war zeitweise derart schmal besetzt, dass einige Akteure nach überstandener Verletzung kaum ausreichend Zeit zur Rekonvaleszenz hatten und viel zu schnell auf das Feld zurückkehren mussten.“

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Auch in Rastede muss Steindor Ausfälle verkraften. Arkadius Wojcik sitzt eine Gelsperre ab. Sahin Yasar klagt über eine Bauchmuskelzerrung. Der Einsatz von Christopher Nickel ist wegen einer Fußverletzung fraglich. Im Spiel gegen den VfB Oldenburg musste er deswegen vorzeitig ausgewechselt werden. Pascal Helmcke steht aus beruflichen (Schichtarbeit) und privaten Gründen (Hauskauf) zurzeit nicht im Kader, will aber bei Not am Mann aushelfen. Ohne Training allerdings kann er keine Verstärkung sein. Der Ausfall der Langzeitverletzten Dustin Vortmann und Philipp Winkler sei an dieser Stelle auch erwähnt.

Akteure aus der A-Jugend können nicht aushelfen, weil sie am Sonntag selbst ein Pflichtspiel haben. So stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf. Druck von der Auswechselbank wird es nicht geben. Zudem benötigen die Offensivspieler Mirko Jankowski und Nico Westphal dringend Treffer. Sie haben in den vergangenen Begegnungen ein wenig Kaltschnäuzigkeit verloren. Kein Wunder: Trifft ein Stürmer nicht, setzt es sich schnell im Kopf fest. Das führt zur Verunsicherung.

Steindor hält derweil an dem Ziel Vizemeisterschaft fest. Damit der Mitkonkurrent SV Wilhelmshaven nicht enteilt, darf im Ammerland nicht verloren werden.

Gleichwohl: Der FC Rastede kam am vergangenen Sonntag unter die Räder. Mit 0:5 verlor er beim SV Wilhelmshaven. Unmittelbar zuvor hatten sich die abstiegsbedrohten Ammerländer von Trainer Jesko Lampe und dem gesamten Trainerteam getrennt. Auch Teammanager Bastian Röben musste seinen Posten räumen. Gegen Wilhelmshaven saßen die ehemaligen Rasteder Spieler Jens Wolters und Sven de Groot auf der Trainerbank. Auch in Brake kassierten die Löwen fünf Gegentore. Sie waren beim 1:5 chancenlos.

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