MELLE Auf Zuspiel von Pascal Helmcke setzte sich Denis Tanriverdi im Laufduell gegen einen gegnerischen Abwehrspieler durch und traf für die Landesliga-Fußballer des SV Brake beim SC Melle zum 1:0 in der zwölften Spielminute. Es blieb der einzige Treffer der Begegnung. Der SVB sammelte so wichtige Zähler im Abstiegskampf.

Stark war der Auftritt des SVB in der ersten Halbzeit. „Wir haben unseren Kontrahenten mit Zweikampfstärke den Schneid abgekauft und hätten zur Pause sogar höher führen können“, meinte richtigerweise der Braker Trainer Michael Rickers. Bestätigt wurde diese Aussage von seinem Gegenüber Farhat Dacheh, der Melle auch in der kommenden Saison trainieren wird: „Wir waren überhaupt nicht gut drauf. Wir haben den Preis für die schlechte Trainingsbeteiligung in dieser Woche bezahlt. Brake war die bessere Mannschaft.“

Die Überlegenheit de Gäste spiegelte sich in weiteren Torchancen im ersten Durchgang wider. So traf Pascal Helmcke aus der Distanz nur die Torlatte. Julian Schneider setzte einen Eckstoß an den Außenpfosten. Einen Schuss von Denis Tanriverdi klärte ein Meller Verteidiger für den bereits geschlagenen Torhüter Jens Eismann auf der Torlinie. Tanriverdi war es auch, der mit einem Freistoß im zweiten Durchgang knapp am Tor vorbei geschossen hatte.

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„Das waren drei Punkte mit dem allerletzten Aufgebot“, freute sich Rickers. Marco Kuck, Arthur Hoffmann, Moritz Bruns, Harun Tasyer, Mazlum Gündogar und Jan Drieling fehlten verletzungsbedingt oder waren beruflich unabkömmlich. Rickers wählte eine 4–2–3-1-Taktik in der Annahme, dass Melle schwungvoll stürmen würde. „Allerdings gerieten wir in keiner Phase unter Dauerdruck“ , so Rickers. Bei Melle fehlte Torjäger Fatmir Dusinovic wegen Adduktorenproblemen. Beim Warmlaufen musste er bereits passen. Hajdar Nouriddin sah bei den Hausherren in der 86. Minute wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte. Der SVB stand in der Defensive engmaschig. Matthias Grimm und Sascha Schwarze als Sechser vor der Abwehr zeigten sich stets auf der Höhe und nahmen der Viererkette viel an Arbeit ab. Dacheh ärgerte das schnelle Gegentor: „Das hat uns durcheinander gebracht und uns an Selbstvertrauen genommen.“ Dacheh gab abschließend kleinlaut zu, dass das Thema Meisterschaft für seine Mannschaft mit dieser Niederlage endgültig zu den Akten gepackt werden kann.

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