Brake Was haben die Fußballmannschaften BW Lohne, SV Hage und BW Borssum gemeinsam? Genau: Sie stehen allesamt schon im Viertelfinale des Bezirkspokals. Und dorthin zieht es auch die Fußballer des SV Brake. Dazu benötigen sie an diesem Mittwoch einen Heimsieg gegen den SV Großefehn. Schiedsrichter Christoffer Melzer wird die Partie des Achtelfinales auf dem Braker Kunstrasenplatz um 20 Uhr anpfeifen.

Die Braker gehen nach dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen den FC Rastede mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein in die Partie. Schließlich hatten sie gegen ein ambitioniertes Team gerade in der ersten Hälfte eine hervorragende spielerische Leistung gezeigt. „Wir standen 90 Minuten lang gut und haben uns in der ersten Halbzeit getraut, spielerische Lösungen zu finden“, sagt Brakes Trainer Stefan Jasper. „In der zweiten Hälfte haben wir uns dann ein wenig aus der Ruhe bringen lassen. Da hat uns der Mut gefehlt“, meint er und hofft, dass seine Elf vor dem gegnerischen Tor bald noch konzentrierter und konsequenter abschließt.

Dennoch: Die Formkurve der Braker zeigt nach oben. Und als amtierender Bezirkspokalsieger wissen sie eh, wie sie sich gegen Teams behaupten können, die sie zumeist gar nicht kennen.

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Der SV Großefehn spielt in der Bezirksliga I. Dort belegt er mit 25 Punkten und 36:30 Toren aus 16 Spielen den fünften Tabellenplatz. Bemerkenswert: Die Ostfriesen haben erst 22 Gelbe Karten kassiert und noch keinen Platzverweis hinnehmen müssen – kein Wunder, dass sie die Fairness-Tabelle ihrer Liga anführen.

Am vergangenen Sonntag verspielten sie beim 3:3 im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Aurich gleich drei Mal eine Führung. Großefehns Stürmer Hauke Specht schoss alle drei Tore seines Teams. Er ist mit 17 Toren der zweitbeste Torschütze der Bezirksliga I.

In der ersten Runde des Bezirkspokals besiegte der SVG den VfB Uplengen mit 4:1. Anschließend folgte ein 4:2-Heimsieg gegen Germania Leer. Leer ist derzeit immerhin Siebter der Landesliga. In der dritten Runde schalteten die Großefehntjer dann den Braker Staffelrivalen TuS Obenstrohe mit 3:2 aus. Auf die Braker wird an diesem Mittwoch also viel Arbeit zukommen.

Jasper ist aber optimistisch und gibt die Marschroute vor. „Wir müssen 90 Minuten lang mit dem Ball arbeiten, dann arbeitet der Gegner gegen den Ball. Dazu müssen wir mehr Selbstverständnis in unser Spiel kriegen und unsere Stärken ausspielen.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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