Brake Die Bezirksliga-Fußballer des SV Brake wollen den 0:1-Ausrutscher beim WSC Frisia Wilhelmshaven im Heimspiel gegen den VfL Stenum (Anpfiff: Sonntag, 14 Uhr, Stadion Bahnhofstraße) vergessen machen. Stenum hinkt in dieser Saison ein wenig den Erwartungen hinterher und liegt mit 17 Punkten an achter Stelle.

Am Vorsonntag verlor das Team von Trainer Thomas Baake das Heimspiel gegen SVE Wiefelstede mit 1:3. Zwar hatte der TuS ein klares Chancenplus, er ließ sich aber auskontern. „Wir sind unverständlicherweise trotz einer 1:0-Führung ins offene Messer gelaufen“, sagt Baake.

Der VfL-Coach hofft im Tor auf den Einsatz seines Stammkeepers Thorben Riechers. Ob Abwehrchef Thorben Würdemann wieder dabei sein wird, ist verletzungsbedingt fraglich. Sein Stürmer Bastian Tore – schon sechs Saisontore – steht auf alle Fälle wieder im Kader.

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Baake gibt sich kämpferisch: „Der SVB hat andere Ziele als wir. Das macht uns zum krassen Außenseiter. Doch schon in der vergangenen Saison haben wir beim 0:2 das Spiel lange offen gehalten. Das wollen wir diesmal auch.“

Sauer waren alle Braker nach der vermeidbaren Niederlage in Wilhelmshaven. „Im Spiel Elf-gegen-elf wäre das nicht passiert. Denn bis dahin hatten wir unseren Gegner fest in Griff“, meinte Mirko Jankowski, der in der vergangenen Saison 40 Treffer erzielt, in dieser Spielzeit aber noch nicht getroffen hat. „Die Gegner haben sich besser auf uns eingestellt. Die hohen Siege aus der vergangenen Saison gibt es jedenfalls nicht mehr“, meint der Stürmer.

Jankowski hofft aber auf baldige Besserung. Eine Verletzung der Patellasehne hatte ihm lange zu schaffen gemacht. Eine Behandlung bei einem Facharzt in Hannover brachte Linderung.

Im Spiel gegen Rastede war die Ampelkarte nach gut einer halben Stunde Spielzeit gegen Brakes Tanju Temin überflüssig. Der Innenverteidiger hatte unverständlicherweise verbissen den Zweikampf in Höhe der Mittellinie jenseits von Gut und Böse gesucht. Die taktischen Veränderungen in Unterzahl führten dazu, dass Brake den Faden ein wenig verlor und Frisia zu Konterchancen kam.

Patrick Lahrmann im Tor war es zu verdanken, dass der WSC nicht schon früher in Führung gegangen war. Zwei Mal rettete er glänzend gegen WSC-Stürmer Tim Rister.

Beim Gegentor zürnte der Braker Trainer Maik Stolzenberger, der zusammen mit Gerold Steindor den SVB trainiert, mit dem Schiedsrichter: „Obwohl ein Spieler von uns verletzt am Boden lag, hat er das Spiel nicht unterbrochen. Im späteren Verlauf hat er das bei angeschlagenen WSC-Spielern dann aber gemacht.“

Im Spiel gegen Frisia Wilhelmshaven fiel auf, dass einzig Arkadius Wojcik im Spielaufbau den Ball stets forderte. Neben André Jaedtke versuchte zumindest Nico Westphal noch, im Eins-gegen-eins in der Offensive Akzente zu setzen, doch vor dem Konter zum 0:1 verlor er den Ball in einem Zweikampf.

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