Brake Ein Skaterpark im Bereich des Schul-, Sport- und Freizeitzentrums am Philosophenweg ist in greifbare Nähe gerückt. Der Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus sprach sich einstimmig dafür aus, 30 000 Euro für das Projekt beizusteuern. Mit 75 000 Euro aus Mitteln des EU-Programms Leader sowie einer öffentlichen Kofinanzierung (Stiftungen) von 45 000 Euro sind die kalkulierten Kosten von 150 000 Euro damit gedeckt. „Wir geben 30 000 Euro und bekommen etwas für 150 000 Euro“, fasste Marcel Schmikale (SPD) zusammen. Und Hans-Dieter Beck (CDU) betonte angesichts der Leader-Mittel: „Das ist Europa.“

Die Eigenmittel der Stadt stammen aus Haushaltsresten der Vorjahre, die als Co-Finanzierung für Leader-Projekte eingestellt waren. Nach der Sanierung des CTB ist der Skaterpark das zweite Leader-Projekt der Stadt Brake. Die Leader-Mittel sind von der Leader Arbeitsgemeinschaft für den Landkreis Wesermarsch bereits bewilligt worden, die Stiftungsmittel wurden in Aussicht gestellt. Die Zahlung der Stadt kommt erst dann zum Tragen, wenn die angefragten Kofinanzierungsmittel verbindlich zugesagt sind.

Die Stadt will das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Braker Verein „Lassmalrollen“ umsetzen. Der Verein hat derzeit 16 Mitglieder und will sich aktiv in die Planung einbringen. Auch die ansässigen Schulen (Berufsbildende Schulen, Integrierte Gesamtschule und Gymnasium) wollen das Projekt unterstützen. Der Skaterpark wird nach Fertigstellung organisatorisch der städtischen Jugendarbeit zugeordnet. Die Anlage steht aber Jugendlichen aus dem gesamten Landkreis offen.

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Entstehen soll der Skaterpark hinter der Großsporthalle zwischen Hallenbad und Kreissporthalle.

Der SV Brake hatte Anfang 2011 die Abteilung Skateboard aufgelöst. Zugleich war die Skateboard-Anlage abgerissen worden. Zwar gab es anschließend aus Reihen der Politik Anträge zum Bau einer neuen Anlage, umgesetzt wurden die seinerzeit vorgestellten Pläne allerdings bisher nicht. 2013 gründete sich dann der Verein „Lassmalrollen“, zum Teil aus ehemaligen SVB-Mitgliedern.

Mit der einstimmigen Beschlussempfehlung des Ausschusses sei „ein leidiges Thema endlich vom Tisch“, meinte Schmikale. „In Zusammenarbeit mit der städtischen Jugendarbeit kann hier etwas Tolles entstehen.“

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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