Brake Glücklich und mit erhobenem Haupt haben die Landesliga-Fußballer des SV Brake nach dem 3:2(0:0)-Heimerfolg gegen den TSV Oldenburg am Sonntag den Sportplatz verlassen. Die Punkte waren für den SVB schmeichelhaft, denn der Gast von der Hunte war jederzeit spielbestimmend gewesen und hatte sich eine Fülle an Tormöglichkeiten herausgespielt. Allerdings haperte es beim TSV bis auf zwei Szenen im Abschluss, so dass Brake sein Punktekonto auf nunmehr 25 erhöhen konnte.

„Unser Torwart Patrick Lahrmann und der Torpfosten haben uns im Spiel gehalten“, analysierte der Braker Trainer Dennis Ley. Lahrmann lief zur Höchstform auf und vereitelte mit guten Reflexen weitere Gegentreffer als die von Sascha Abraham (59.) und Marc Steinkraus (61.). Des Weiteren traf Marten Niemeyer für Oldenburg nur den Torpfosten (65.). Christopher Nickel (54.) hatte Brake in Führung geschlossen. Wiederum Nickel (84.) glich den zwischenzeitlichen Rückstand aus. Arthur Hoffmann schoss die Hausherren mit seinem Treffer in der Schlusssekunde ins holde Glück.

„Heute gab es für mich viel zu tun“, reagierte der Braker Keeper bescheiden auf das Lob nach einer guten Leistung. Seine größte Tat vollbrachte Lahrmann in der 39. Minute, als Johannes Wielspütz mit einem Kopfball aus zwei Metern an seiner Fußabwehr scheiterte. Und wer wie Wielspütz solche Möglichkeiten nicht in Tore ummünzt, muss sich nicht wundern, wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht. Beste Braker Spieler neben Patrick Lahrmann war Sebastian Brehmer in der Abwehrkette. Auf seiner Seite gab es für die Huntestädter nur selten ein Durchkommen.

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„Das war eine absolute unverdiente Niederlage“, zürnte TSV-Trainer Ronny Klause, um gleich zu ergänzen: „Wir haben viel zu viele Chancen leichtfertig liegengelassen.“ Seine Truppe, die teilweise mit drei Stürmern agierte, störte oftmals erfolgreich früh in der gegnerischen Hälfte, so dass die Braker Defensivakteure wiederholt den Ball blindlings aus dem Strafraum schlagen mussten. „Besser wurde unser Spiel erst in der zweiten Halbzeit“, meinte Patrick Lahrmann. Sein Mitspieler Christopher Nickel sagte: „Wir haben es den Oldenburgern mit vielen einfachen Fehlpässen zunächst auch leicht gemacht.“

Klasse herausgespielt war Brakes erster Treffer. Christian Hillje führte einen Freistoß schnell aus. Pascal Helmcke legte danach das Leder per Absatz auf Nickel, der dann den Torwart umrundete und überlegt einschoss. „Dabei hatte ich ein bisschen Glück – ein Oldenburger Abwehrspieler, den ich nicht gesehen hatte, ist mit dem Ball ins Netz gerutscht.“

Bei seinem zweiten Treffer staubte Nickel erfolgreich ab. Hillje war zunächst an Kevin Krzyzostaniak im TSV-Tor gescheitert. Das dritte Tor für Brake entsprang der Spürnase vom routinierten Arthur Hoffmann, der einen Querpass eines Gästespielers vor dem Strafraum ersprintete und anschließend aus spitzem Winkel überlegt abschloss.

„Wir haben 25 Punkte. Darauf lässt sich für die Rückrunde aufbauen“, sagte Ley selbstbewusst. Gegen den TSV waren einige seiner Akteure unter Form geblieben. Sie wirkten ausgebrannt. Erstmals in die Startelf gerutscht war Fabian Strauss. Er spielte auf der rechten Seite der Abwehr für den verletzten Sascha Schwarze. „Er hat gut trainiert und sich die Nominierung verdient“, begründete Ley. Strauss konnte seine Nervosität allerdings nie ablegen und wurde bereits in der 40. Minute gegen Normen Hartmann ausgetauscht.

Erhalten bleibt dem SV Brake derweil Offensivspieler Christian Hillje: „Wir haben über das Thema Wechsel zum SVE Wiefelstede nur kurz gesprochen. Hillje bleibt bei uns“, setzte Obmann Roland Schiefke Spekulationen über einen Wechsel ein Ende.

Tore: 1:0 Nickel (54.), 1:1 Abraham (59.), 1:2 Steinkraus (61.), 2:2 Nickel (84.), 3:2 Hoffmann (90.)

Brake: Lahrmann; Hoffmann, Grimm (79. Palahnyuk), Wiesehan, Brehmer, Nickel, Hämsen (84. Cebulski), Strauss (40. Hartmann), Pleus, Hillje, Helmcke

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