Brake Nach dem 1:1 am vergangenen Wochenende gegen den SV Wilhelmshaven treffen die Bezirksliga-Fußballer des SV Brake am Sonntag auf das nächste Schwergewicht. Um 15 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Gerold Steindor beim Vizemeister TuS Obenstrohe an. Die Hausherren haben mit sechs Punkten aus fünf Spielen zwar einen mittelmäßigen Saisonstart hingelegt, sind aber keinesfalls zu unterschätzen.

„Obenstrohe spielt seit Jahren mit fast der gleichen Mannschaft zusammen“, weiß Steindor, der dort selbst zwei Jahre Trainer war. Er gibt sich keinen Illusionen hin, dass der TuS leicht zu bezwingen wäre. „Obenstrohe hat mit Tim Stahl einen überragenden Torhüter mit einer stabilen Abwehr davor. Vorne wirbeln die schnellen Offensivkräfte Janis Theesfeld und Lars Zwick“, zählt Steindor die wichtigsten Spieler auf. Besonders das Konterspiel sei eine große Stärke der Friesländer. Außerdem habe Obenstrohe ein begeisterungsfähiges Publikum, das für eine Extra-Portion Motivation sorgen kann.

Personell hat Brake Probleme. Pascal Helmcke und Mirko-Alexander Jankowski sind zwar zurück im Team. Dafür muss der Coach vier Ausfälle verkraften – teilweise sogar dauerhaft. Marcel Korbas und Tilmann Bischoff haben sich aus beruflichen Gründen bis auf Weiteres abgemeldet. Dazu haben sich während dieser Woche Arkadius Wojcik und Dustin Vortmann am Knie verletzt. Bei beiden muss jetzt die Schwere der Verletzung bei einer Kernspinuntersuchung festgestellt werden.

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„Gerade Arkadius wird uns enorm fehlen. Er ist ein wichtiger Spieler auf einer wichtigen Position“, sagt Steindor über den spielstarken Sechser.

In Obenstrohe setzt der Coach – ähnlich wie gegen Wilhelmshaven – auf eine kontrollierte Spielweise. „Wir müssen organisiert spielen und dürfen in keine Konter laufen“, sagt er. Köpfchen sei gefragt.

Gar nicht begeistert ist Steindor von dem Spielplan. Obenstrohe bestreitet am Sonntag sein sechstes Saisonspiel – das fünfte davon zu Hause. Beim SVB läuft es genau anders herum. In Obenstrohe tritt er zum vierten Mal auswärts an, am Wochenende darauf folgt der nächste Gastauftritt in Abbehausen. Das sind dann fünf Auswärtspartien in sieben Saisonspielen. „Das ist Wettbewerbsverzerrung“, meint Steindor.

Eine Mannschaft könne durch Auswärtsniederlagen schnell in eine Negativ-Spirale geraten. Das könnte dann, wenn die Heimspiele kommen, hemmen und zum Nachteil werden. „Warum spielen wir nicht ganz normal von Woche zu Woche abwechselnd zu Hause und auswärts?“, fragt Steindor. Daran etwas ändern kann er aber wohl nicht.

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