Brake Selbstvertrauen werden die Landesliga-Fußballer des SV Brake nach dem überraschenden 3:1-Auswärtssieg beim BSV Kickers Emden reichlich getankt haben. Nun muss am Sonntag (15 Uhr, Stadion An der Bahnhofstraße) im viertletzten Heimspiel dieser Saison gegen den starken Aufsteiger TuS Bersenbrück nachgelegt werden, um noch mehr Auftrieb im Abstiegskampf zu bekommen. Die drei Punkte in Emden waren enorm wichtig. Auch andere Teams im Tabellenkeller hatten gewonnen.

Die vergangenen beiden Heimspiele gegen den SV Wilhelmshaven und VfL Wildeshausen gingen jeweils mit vier Gegentoren verloren. Das soll sich nicht wiederholen. SVB-Trainer Gerold Steindor legt Wert auf eine gute Defensivarbeit auf den Sechser-Positionen: „Die Spieler müssen vor der Arbeit nur ihren Part machen und dürfen sich nicht in den Angriff einschalten. Ansonsten kontert eine clevere Mannschaft uns aus.“ Beim Titelkandidaten Kickers Emden bewies sein Team, zu welcher Leistung es fähig ist, wenn taktisch alle Räder ineinander greifen.

Der Bersenbrücker Trainer Farhit Dacheh schiebt Brake sogar die Favoritenrolle zu: „Brake gewinnt in Emden. Wir verlieren daheim 1:3 gegen Friesoythe. Mehr muss man da nicht sagen.“

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Personell sieht es bei Brake wieder besser aus. In Emden hatten einige Spieler aus diversen Gründen gefehlt. Pascal Helmcke kehrt nach Ablauf seiner Gelbsperre zurück. Arthur Hoffmanns (Adduktoren-Probleme) Einsatz wird sich erst kurzfristig entscheiden. Thorsten Hagels hat sich eine Auszeit genommen. Ob er zurückkehrt, ist ungewiss.

Ihre teils schweren Verletzungen haben Tilmann Bischoff und Sascha Schwarze auskuriert. Bischoff war in Emden erstmals wieder 90 Minuten im Einsatz und eine Verstärkung im defensiven Mittelfeld. „Er drängte sich mit guten Trainingsleistungen in die Startelf“, sagte Steindor. Schwarze hatte seine Knieprobleme auskuriert und sprach von einer „Wunderheilung“. Ein Lob erhielt Fabian Strauß, der sich trotz gesundheitlicher Probleme wegen der Personalenge als Ersatzspieler zur Verfügung gestellt hatte. „Das spricht für einen einwandfreien Charakter“, meinte Steindor.

Seine Position auf der rechten Seite in der Abwehrkette übernahm zufriedenstellend Ihor Palanyuk – ein Verteidiger der „alten Schule“, dessen Stärke der Zweikampf ist. In Emden hatte er überzeugt, auch wenn das einzige Gegentor über seine Seite fiel. Dabei war er jedoch klug hinterlaufen worden, so dass er die Flanke in den Strafraum nicht verhindern konnte. Maik Nirwing zeigte in Emden wieder Torgefahr und markierte seinen zehnten Saisontreffer.

Bersenbrück schielt auf die Tabellenspitze. Das Team um den erfahrenen tunesischen Trainer Farhit Dacheh hat als Aufsteiger erst 16 Saisonspiele hinter sich und mischt ganz vorne mit. Während der Winterpause wurde mit Julius Liegmann von BW Lohne ein weiterer torgefährlicher Stürmer verpflichtet, der allerdings den Durchbruch noch nicht geschafft hat.

Gegen Friesoythe setzte es zuletzt eine Pleite. „Der Gegner war nicht herausragend. Aber wir hinken den anderen Teams teils fünf Begegnungen hinterher und haben noch nicht unseren Rhythmus gefunden“, sagt Dacheh.

In Brake hofft der Coach des Tabellenfünften auf eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Zurückgreifen kann er auf die Offensivspieler Max Tolischus und Nico Schwegmann, die gegen Friesyothe eine Gelbsperre abgesessen haben. Weil seine Elf die beiden bisher letzten Spiele verloren hat, übt sich Dacheh in Zurückhaltung im Aufstiegskampf: „Natürlich werden wir zugreifen, wenn sich die Chance ergibt.“

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