Eisstockschießen In Brake
„Gemeinschaft ist entscheidend“

Vom 18. bis zum 22. Juni finden die Hobby-Meisterschaften im Eisstockschießen statt. Das Sportereignis erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Bild: Claus Hock
Die sechste Auflage der Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen wird dieses Jahr organisiert vom Freundeskreis Zwiesel.Bild: Claus Hock
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Brake Eisstockschießen mitten im Sommer – geht das überhaupt? Na klar, in Brake schon seit Jahren. Vom 18. bis 22. Juni findet auf dem Gelände des Freundeskreises Zwiesel an der Bahnhofstraße 92 das diesjährige Eisstockschießen statt. Je acht Damen- und Herrenmannschaften werden um den Wanderpokal spielen. Erstmalig dabei sind die Mannschaften des „Siedlerbundes Golzwarden“, des „SC Ovelgönne“ und die Gruppe mit dem Namen „Charley’s Tanten“.

Das Turnier, welches bereits zum sechsten Mal stattfindet, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Sämtliche Startplätze sind vergeben worden. In den ersten vier Tagen finden jeweils um 18.30 Uhr die Vorrundenspiele statt. Hierzu wurden die Damen und Herrenmannschaften zwei Gruppen zugeordnet. Die jeweiligen Erst- und Zweitplatzierten werden am Freitag um den Wanderpokal gegeneinander antreten.

Neben den sportlichen Wettkampf steht die gemeinsame Aktivität im Vordergrund. Reinhard Tröger, der für die Turnierleitung zuständig ist, sagt, dass „die Gemeinschaft das Entscheidende ist. Es ist jedes Mal von neuem schön, wenn sich aus allen Stadtteilen Brakes Teams für eine herausfordernde Freizeitaktivität einfinden.“ Selbstverständlich sind Interessierte herzlichst eingeladen an den Wettkampftagen die Teams anzufeuern.

Das Grundprinzip des Eisstockschießens ist einfach. Zwei Mannschaften versuchen sogenannte Stöcke, die mehrere Kilo wiegen, von einer Startlinie aus möglichst nah an einer Markierung, die „Daube“ genannt wird, zu platzieren. Die Markierung befindet sich mehrere Meter vom Startpunkt entfernt in einem Zielfeld. Die Mannschaft, die mit ihren Stöcken der Daube am nächsten gekommen ist, bekommen Punkte gutgeschrieben. Die Mannschaften spielen dabei pro Spiel mehrere Durchgänge, die „Kehren“ genannt werden. Die Asphalt-Eisstockschießbahn des Freundeskreises Zwiesel wurde 2012 fertiggestellt und 2016 mit einer dritten Bahn erweitert.

Das könnte Sie auch interessieren