Wesermarsch Die in der 1. Kreisklasse spielenden Fußballer der SG Burhave/Stollhamm haben am Sonntag einen Heimsieg eingefahren. Sie besiegten den Aufsteiger FSV Warfleth mit 4:2.

TuS Elsfleth II - 1. FC Nordenham II 2:1 (0:0). Die Zuschauer sahen ein Spiel zum Weglaufen. „Das war schlecht bis grauenhaft“, sagte Elsfleths Vorstand Hergen Speckels. Während die Gäste in der ersten Halbzeit durch Jihad Fakhro nur eine Großchance hatten, verschossen die Gastgeber gleich zwei Foulelfmeter: Michael Westerhoff (11.) und Florian Dierks (45.) hatten wacklige Knie vom Punkt. Nordenhams Ahmet Direk hatte beide Elfmeter verursacht und flog nach dem zweiten Foul mit der Ampelkarte vom Platz.

Unmittelbar nach der Pause gingen die Gäste in Unterzahl in Führung: Muhammed Kaya schoss in der 53. Minute das 1:0 für den FCN. In der 63. Minute sah er dann ebenfalls die Ampelkarte. Nordenham spielte zwar nur noch mit neun Spielern, aber Elsfleth agierte ideenlos. Erst ein direkter Freistoß Raffael Haupts bedeutete das 1:1 (77.). Kurz vor Schluss trafen die Nordenhamer den Pfosten des Elsflether Tores. Und so war der Siegtreffer Eyüp Atlis in der 87. Minute mehr als glücklich.

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Tore: 0:1 Kaya (53.), 1:1 Haupt (77.), 2:1 Atli (87.).

Gelb-Rote Karten: Direk (45., FCN), Kaya (63., FCN).

SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor - FSV Warfleth 3:2 (1:0). Auf dem unebenen Platz zeigten die Gastgeber zunächst genau das, was Coach Heinz Ullrich gefordert hatte. Sie spielten einfach und ließen hinten nichts zu. Die 1:0-Führung zur Pause durch Ole Minnemann war verdient (24.). Nach dem Wechsel bauten Timo Patz (48.) und René Smilgies die Führung (54.) aus. Sönke Junkers Treffer zum 1:3 fiel wie aus dem Nichts (60.), „und danach lief bei uns gar nichts mehr“, sagte Ullrich. Die Gastgeber hatten zunächst Glück, dass Warfleth wenig später am Pfosten scheiterte. Aber als Junker in der 71. Minute den Anschlusstreffer schoss, wankte die SG. „Die Abwehr war nicht mehr auf dem Platz. Außerdem haben die einfachsten Dinge nicht mehr geklappt“, sagte Ullrich und sprach von einem glücklichen Sieg. „Ein 3:3 wäre gerecht gewesen. Aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit bin ich wahnsinnig enttäuscht.“

Tore: 1:0 Minnemann (24.), 2:0 Patz (48.), 3:0 Smilgies (54.), 3:1, 3:1 Junker (60., 71.).

SG Burhave/Stollhamm - Spielvereinigung Berne II 4:2 (3:0). Burhave führte schon zur Pause mit 3:0. Die Berner hätten sich auch über einen größeren Rückstand nicht beklagen dürfen. „Aber unsere Chancenverwertung war miserabel“, meinte Burhaves Trainer Jürgen Penshorn unmittelbar nach der Partie.

Die Gastgeber dominierten nach Belieben. Sie waren spielerisch und läuferisch klar besser. Lasse Blaschke und Kai Bahlmann trafen je zweimal. „Da war ein Klassenunterschied erkennbar. Berne ist mit dem 4:2 noch gut bedient“, meinte Penshorn.

Tore: 1:0 Blaschke (21.), 2:0 Bahlmann (33.), 3:0 Blaschke (35.), 3:1 Daniel Villbrandt (68.), 4:1 Bahlmann (80.), 4:2 Arne Laverents (90.).

Spielvereinigung Berne - SC Ovelgönne 6:1 (1:0). Die Gäste zeigten ihr Können in der ersten Halbzeit und gingen in der 15. Minute dank eines tollen Freistoßtores von Fynn Osterloh in Führung. Aber Stefan Keil – mit einem berechtigten Foulelfmeter – und Sebastian Gonschorek (30.) – aus abseitsverdächtiger Position – wendeten das Blatt noch vor der Pause.

Nach dem Wechsel blieb es lange spannend. Doch in der Schlussphase spielte der Tabellenführer seine Laufstärke aus. Florian Röhrl, Gonschorek, Mattheo Przeliorz und Daniel Rüscher schossen noch einen Kantersieg für Berne heraus. „Wir haben uns lange schwer getan“, meinte Bernes Trainer Michael Müller. „Aber in der Schlussphase haben wir dank unserer Konditionsstärke dominiert und schön herausgespielte Tore geschossen.“ Ovelgönnes Trainer Ralf Decker war mit der Leistung seiner Mannschaft in den ersten 70. Minuten zufrieden. „Nach dem 3:1 war der Drops gelutscht.“

Tore: 0:1 Osterloh (15.), 1:1 Keil (20., Foulelfmeter), 2:1 Gonschorek (30.), 3:1 Röhlr (75.), 4:1 Gonschorek (48.), 5:1 Przeliorz (80.), 6:1 Rüscher (85.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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