Berne Sie ist noch ein wenig erschöpft. Aber sie ist zufrieden. Zwei Tage lang hat Julia Ripken zusammen mit ihrem Team vom Stedinger Reit- und Fahrverein Berne am Wochenende alles dafür getan, dass das 3. Voltigierturnier ein voller Erfolg wird. Und der Einsatz hat sich gelohnt. „Alles ist gut gelaufen – bis auf ein kleines Missgeschick während einer Siegerehrung“, sagt die Turnierleiterin und lacht. „Aber man braucht ja immer noch Raum für Verbesserungen.“

Gleichwohl: Julia Ripken hat sich nicht nur um die Organisation gekümmert. Mit dem Berner Team Samaragd war sie selbst an den Start gegangen – und das erfolgreich: Die Gruppe gewann den Wettbewerb der L-Gruppen mit der Endnote 5,451. „Die Pflicht war okay“, sagt sie. „Der Anfang der Kür war ein wenig holprig, das Ende aber sicher.“ Caramba, das Pferd der Gruppe, war zu ihrer Verwunderung ein wenig aufgeregt. „Das ist eigentlich nicht üblich“, sagt sie.

Dennoch freut sich sich über die Leistung. „Schließlich haben wir keinen Trainer. Meine Schwester Anna und ich müssen uns immer wieder an der Longe abwechseln. Deshalb sind wir dazu gezwungen, die Kür regelmäßig umzustellen.“ Am kommenden Wochenende startet das Team Smaragd in Heiligenrode. Dann geht es erstmal in die Sommerpause.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter "Wesermarsch kompakt" der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Den Wettbewerb der M*- und M**-Gruppen gewann das Team aus Grüppenbühren. Es siegte mit der Endnote 6,440 vor der Gruppe des RUFV Tammingaburg (6,001). „Grüppenbühren hat wirklich sehr ausdrucksstark und ruhig geturnt“, sagt Julia Ripken. „Die Gruppe hat ein gut aufeinander abgestimmtes Bild abgegeben.“

Sportliche Höchstleistungen sahen die Zuschauer in den S-Prüfungen. Sabine Landwehr (PRV Gut Stockum/Natbergen) trat mit Longenführerin Heidi Wübbeling an und erhielt für ihre Vorstellung auf Fürst Albert die Endnote 6,997. Julia Ripken war begeistert. „Man hat deutlich gesehen, dass sie schon lange und intensiv trainiert. Schließlich ist sie schon bei der Deutschen Meisterschaft dabeigewesen. Das war sehr harmonisch.“

Platz zwei belegte Isabel Oberhäuser vom RC Tempo Ritterhude. Sie erhielt die Endnote 5,501 und hatte auf Dr. Knut geturnt. Ihre Longenführerin war Conny Ammermann. Einzige S*-Gruppe war das Team vom RVF Lingen. Die Gruppe um Longenführerin Agnes Först erhielt eine 6,874.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.