Wesermarsch Die Fußballer der Spielvereinigung Berne haben am Sonnabend die erwartete Auswärtspleite kassiert. Sie verloren beim Titelanwärter der Kreisliga VI, Atlas Delmenhorst, mit 0:5. Derweil feierte der Bremer Kreisligist SV Lemwerder einen 4:2-Heimsieg gegen Tura Bremen II. Das Team von Trainer Norman Stamer ist punktgleich mit Tabellenführer TV Bremen-Walle – und hat zwei Spiele weniger.

Kreisliga VI: Atlas Delmenhorst - Spielvereinigung Berne 5:0 (3:0). Bernes Trainer Michael Müller sprach von einer verdienten Niederlage. Indes sei die Höhe der Pleite ärgerlich, weil sich seine Elf die Gegentore zumeist nach Standardsituationen eingefangen habe.

Schon in der dritten Minuten hätten die Gäste in Führung gehen können. Aber Delmenhorsts Florian Knipping spitzelte Cem Sahin den Ball noch in letzter Sekunde vom Fuß. Atlas hatte zwar mehr Ballbesitz, spielte aber ideenlos. Gleichwohl ließ Berne zu viele Ecken zu. Das rächte sich: In der 20. Minute köpfte Dominik Entelmann das 1:0 nach einer Ecke Gerry Klenkes. Vier Minuten war eine kurze Ecke Ausgangspunkt des zweiten Atlas-Tores: Klenke stürmte in Bernes Strafraum und fädelte ein – Elfmeter für Delmenhorst. Entelmann verwandelte. Die Entscheidung des Schiedsrichters sei falsch gewesen, meinte Müller. „Das war zu billig.“

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Doch seine Mannschaft steckte die beiden Tore gut weg, zumal sich Atlas auf Einzelaktionen der überragenden Kevin Radke und Dominik Entelmann verließ. Berne hätte treffen können, aber Stefan Keil verzog eine Direktabnahme, und Oliver Smetana scheiterte frei stehend an Atlas-Torwart Marco Büsing.

Bitter für Berne: Kurz vor der Pause machte Entelmann seinen Hattrick perfekt. Nach einer „Ecke, die keine war“ (Müller) hatte er einen Flachschuss Klenkes ins Berner Tor gelenkt (44.). Zu allem Überfluss mussten die Berner Torwart Marcel Borkus in der Pause wegen einer Verletzung austauschen. Sein Ersatz Daniel Ammermann machte seine Sache im zweiten Durchgang ordentlich.

Gleichwohl saß seinen Vorderleute der Schock des dritten Gegentores noch in den Knochen. Erst nach zehn Minuten berappelten sie sich. Atlas spielte zwar nicht berauschend, stellte aber dank Marc Pawletta (68.) und Dominik Entelmann (79., Foulelfmeter) noch auf 5:0.

Zu allem Überfluss sah Bernes Florian Röhrl in der 86. Minute nach einem Foulspiel auch noch die Ampelkarte. „Die war überflüssig. Da war wohl ein bisschen Frust dabei“, meinte Müller.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Entelmann (20., 24., Foulelfmeter, 44.), 4:0 Pawletta (68.), 5:0 Entelmann (79., Foulelfmeter).

Berne: Borkus (46. Ammermann) - Röhrl, Litzcobi, Bruns, Neumann, Gonschorek, Schneider (73. Jegatheeswaran), Sahin, Keil, Smetana, Rüscher.

Kreisliga Bremen: SV Lemwerder - Tura Bremen II 4:2 (2:1). Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Nach einem laschen Rückpass schoss Lemwerders Torwart Jannik Raschen Turas Veton Ibraimi an, von dem der Ball ins Tor prallte (4.). Doch der Gegentreffer warf die Gastgeber nicht um. Im Gegenteil: „Wir sind sehr gut zurückgekommen“, sagte Coach Stamer. Die Gastgeber bestimmten das Spiel und machten die Räume eng. Kevin Schmidtke drehte die Partie mit einem Doppelpack noch vor der Pause (22., 43.).

Nach dem Wechsel boten sich Lemwerder mehr Räume, „aber die haben wir nicht wirklich genutzt“, sagte Stamer. Doch sein Team hatte Glück, dass die Gäste im Anschluss an eine Ecke ins eigene Tor trafen (58.).

Tura schaffte durch David Krause zwar noch den Anschluss (70.). Aber fünf Minuten später machte Tim Weinmann mit dem 4:2 alles klar. Das Spiel beendeten beide Teams zu zehnt: In der 79. Minute flog ein Bremer mit der Ampelkarte vom Platz, und in der 85. Minute sah Tim Weinmann die Gelb-Rote Karte. „Man merkt, dass wir noch nicht fit sind und personell auf dem Zahnfleisch gehen“, sagte Stamer. „Aber letztlich zählen nur die Punkte.“

Tore: 0:1 Ibraimi (4.), 1:1, 2:1 Schmidtke (22., 43.) 3:1 Eigentor (58.), 3:2 Krause (70.). 4:2 Tim Weinmann (80.).

Lemwerder: Raschen - Kruse-Heidler, Semrok, Kücükakca, Radzun, Tim Weinmann, Begkondu, Klaassen, Schmidtke, Ohlzen, Edler. Eingewechselt: Uyar, Hermann, Krieg, Kara, Malte Weinmann.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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