BERNE „Hauptsache gewonnen“, dachte sich der Berner Fußball-Kreisligatrainer Uwe Neese nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen den SV Tungeln. Berne, das erst nach 35 Minuten auf Touren kam, erspielte sich eine Vielzahl von Tormöglichkeiten, doch nur Björn Beilken (42.) und Dennis Haase (82.) trafen in das gegnerische Tornetz.

„Hätte Tungeln mit Stephan Steinmetzger nicht so einen guten Torhüter gehabt, wäre es für unseren Gast wohl böse ausgegangen“, meinte der Berner Torhüter Mario Lucka. Selbst bestätigte er sich selbst einen ruhigen Nachmittag: „Bei kalten Temperaturen musste ich doch höchstens zwei Flanken abfangen.“ Die größte Chance, einen weiteren Treffer für Stedinger zu markieren, vergab Jenagan Jegatheswaran (78.), denn mit einem Foulelfmeter scheiterte er am prächtig reagierenden Steinmetzger. Florian Rüscher war zuvor in unmittelbarer Tornähe gefoult worden.

Gästetrainer Alexander Reil, der den aus beruflichen Gründen fehlenden Cheftrainer Jan Majewski vertrat, zweifelte die Berechtigung des Elfmeters an: „Für mich war das kein Foul.“ Mit dieser Aussage stand er nicht allein. Reil, der auf seinen Torjäger Mario Gruel (23 Saisontreffer) verletzungsbedingt verzichten musste, sagte weiter: „Für mich ist Berne wie ein Tabellenzweiter aufgetreten.“

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Neese sah zunächst von beiden Seiten viel „Kick and Rush“. Erst ab der 35. Minute fand seine Elf besser in das Spiel hinein. Um den Offensivdrang stärker werden zu lassen, stellte er zur zweiten Halbzeit Florian Rüscher hinter die Spitzen Björn Beilken und Michael Kranz. Den Platz von Rüscher auf der rechten Seite im Mittelfeld nahm Oliver Smetana ein. Dieser taktische Zug war von Erfolg gekrönt, denn Berne setzte sich fortan in der gegnerischen Hälfte dauerhaft fest. Sehenswert war der Distanzschuss von Dennis Haase zum 2:0.

SpVgg: Lucka; Kienast, Röhrl, Röhrecke, Laverentz (87. Litzcobi), Peter (46. Smetan), Jegatheswaran, Bross, Rüscher (78. Haase), Kranz, Beilken (85. Antsupov).

Tore: 1:0 Beilken (41.), 2:0 Haase (82.).

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