Berne Früher wurde nicht lange gefragt. Da musste man einfach mit. Besonders wenn man solche musikalische Wurzeln hat wie Hein-Gerd Rehse. Auf der Jahreshauptversammlung des Berner Männergesangsvereins Liedertafel wurde ihm zu seiner 50-jährigen aktiven Mitgliedschaft gratuliert.

Ferdinand Emmerich war es eine große Freude, die Laudatio auf den Sangesbruder zu halten. „Heute ist es unvorstellbar, dass sich Jugendliche für einen Männerchor, der vornehmlich deutsches Liedgut im Repertoire hat, begeistern lassen“, sagte der Präsident des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen bezugnehmend auf das jugendliche Alter, in dem Rehse dem jetzt 177 Jahre alten Männerchor am 1. April 1968 beitrat.

Aber auch wenn die Jugend sich heute für andere Musik interessiert, wolle man an den Volksliedern festhalten und sie so vor dem Vergessen bewahren. Irgendwann finden vielleicht auch einige dieser jungen Leute Gefallen daran, so die Hoffnung.

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Gerne hätte der Präsident auch Frank Göllner zu seiner 40-jährigen aktiven Mitgliedschaft gratuliert, doch der 2. Vorsitzende konnte krankheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen.

Immer schwieriger werde es, einen Verein zu führen. Die neuen, für Laien meist nur schwer verständlichen Datenschutzbestimmungen verlangten Vereinen sehr viel ab. Darum gebühre denen, die sich dieser ehrenamtlichen Aufgabe stellen, ein ganz besonders großes Lob, kritisierte Emmerich das neue Gesetz.

In der langen Vereinsgeschichte wurden schon viele Krisen gemeistert, baute der Vorsitzende auf eine Trendwende beim derzeitigen Sängerschwund. Bestens funktioniere etwa die Zusammenarbeit mit dem Huder Männerchor, mit dem es keine Fusion gegeben habe. Zu einer Erfolgsgeschichte haben sich inzwischen die „8-Zylinder“ entwickelt, hieß es weiter. Gesanglich sehr anspruchsvoll und im Stil der Comedian Harmonists oder mit Berliner Liedern, begeistern sie das Publikum. Erwin Wagner, der auch weiterhin den Chor dirigieren möchte, macht dieses Projekt ganz besonders viel Spaß.

Bei den Ergänzungswahlen wurden Manfred Pöpken als Chronist gewählt, Heino Prekel als Notenwart, Frank Göllner als Pressewart und Ulrich Lehmkuhl als neuer Kassenprüfer. Um den Internetauftritt, den es statt auf der Homepage nun bei Facebook gibt, kümmert sich Karl-Ernst Thümler.

Dass Frauen als fördernde Mitglieder in einen Männergesangsverein eintreten dürfen, ist noch nicht allzu lange selbstverständlich, wurde betont. Gabi Will, Gudrun Lücken, Regina Kinzig-Baron und Inge Göllner unterstützen die Liedertafel seit zwei Jahrzehnten durch ihre Fördermitgliedschaft. Heiko Ripken ist genau doppelt so lange schon dabei.

Freunde der Chormusik sollten sich schon einmal den 27. Mai im Kalender anstreichen. An diesem Tag findet das Hasbruchsingen statt.

Schon jetzt steht der Termin für eine dreitägige Fahrt nach Bad Kreuznach fest. Vom 27. bis 29. September 2019 soll die Reise, zu der eine Weinprobe und eine Schifffahrt auf dem Rhein gehören, nach Rheinland-Pfalz gehen.

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