Wesermarsch Die Zeit des Feierns ist vorbei: Die Kreisliga-Fußballer aus der Gemeinde Stadland müssen an diesem Wochenende zeigen, dass sie den Rodenkircher Markt verkraftet haben und bereit sind, in der Kreisliga IV um Punkte zu kämpfen. Die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor tritt bei RW Sande an. Der AT Rodenkirchen gastiert beim FSV Jever. Ligarivale 1. FC Nordenham II erwartet die SG Wangerland.

Kreisliga IV, FC RW Sande - SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor (Sonntag, 15 Uhr). „Das wird ein hartes Stück Arbeit“, sagt Schweis Trainer Holger Minnemann. Er glaubt, dass es für seine Mannschaft wohl nur um Schadensbegrenzung gehen werde. „Es wäre okay, dieses Spiel zu verlieren – aber die Niederlage muss im Rahmen bleiben“, sagt der Coach, der intensiv am Defensivverhalten gearbeitet hat.

Mit ein wenig Glück könne seine Elf zumindest einen Punkt aus Sande entführen, hofft er. Schließlich sind alle Mann an Bord. Minnemann selbst wird am Sonntag nicht auf der Bank sitzen, weil er urlaubsbedingt verhindert ist.

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FSV Jever - AT Rodenkirchen (Sonntag, 15 Uhr). Drei Wochen lang mussten die Rodenkircher pausieren. „Das war grausam“, sagt Trainer Wolfgang Rohde. Schließlich habe seine Elf in den beiden Spielen vor der Pause vier Punkte geholt. Damit seine Jungs nicht einrosten, hat der Trainer dreimal pro Woche trainieren lassen – mit Ausnahme der Marktwoche, versteht sich. „Alle haben voll mitgezogen“, sagt Rohde.

Rodenkirchens Trainer, der nur auf Christian Luga und Julian Ostendorf verzichten muss, peilt einen Punktgewinn an. „Wir haben uns stabilisiert. Die notwendige Ruhe ist jetzt da. Außerdem hat Jever Personalprobleme.“

1. FC Nordenham II - SG Wangerland (Sonntag, 15 Uhr). Wichtiges Heimspiel für die FCN-Reserve: Sie kann sich mit einem Sieg von den Abstiegsplätzen katapultieren. Die SG steht mit sieben Punkten auf dem neunten Platz, Nordenham belegt Platz 13 und hat fünf Punkte auf dem Konto. FCN-Trainer Erkan Özcan hat ein klares Ziel: „Wir versuchen, die drei Punkte zu Hause zu behalten.“ Insbesondere seine Abwehr stimmt ihn optimistisch. „Die steht. Wenn wir so spielen wie vergangene Woche, haben wir eine gute Chance.“ Zwar fallen Cedric Böger, Jannik Richter und Osman Büyükcetintas aus, aber Özcan bekommt Unterstützung aus der dritten Mannschaft.

Kreisliga V: Viktoria Scheps - SV Brake II (Freitag, 19.30 Uhr). Die Niederlage gegen GVO Oldenburg hat Tino Mathes, der die Braker mit Timo Meischen trainiert, schnell verdaut. GVO sei als Team aufgetreten, sehr spielstark gewesen und habe deshalb verdient gewonnen.

Dennoch erwartet er eine Leistungssteigerung von seiner Elf. „Wir müssen mehr kämpfen“, sagt Mathes und fordert seine Spieler dazu auf, ihre Gegenspieler wieder enger zu decken. „In Scheps wird Fußball gearbeitet werden müssen.“ Mathes glaubt, dass die Partie vorerst die letzte Chance für Scheps ist, den Anschluss an das rettende Ufer zu schaffen. „Unser Ziel ist es, den Vorsprung auf Scheps zu vergrößern. Wenn wir unsere Leistung abrufen, werden wir das auch schaffen“, sagt der Trainer, der an diesem Freitag Eike Lampe und Stefan Janßen aus dem Landesliga-Kader in seiner Mannschaft begrüßen darf.

Kreisliga VI: Spielvereinigung Berne - RW Hürriyet Delmenhorst (Sonntag, 15 Uhr). Erstes Spiel mit neuem Trainer: Michael Müller hat am Donnerstag seine erste Trainingseinheit geleitet. Vielleicht gelingt es ihm ja, die Blockade in den Köpfen der Spieler des Kreisliga-Schlusslichts zu durchbrechen. Gegner Hürriyet fällt jedenfalls in die Kategorie „schlagbar“. Die Delmenhorster haben in acht Spielen acht Punkte geholt – sich also auch noch nicht mit Ruhm bekleckert. Es wird für Berne also Zeit, den ersten Punkt zu holen.

Stadtliga Bremen: TV Bremen/Walle - SV Lemwerder (Sonnabend, 15 Uhr). Spitzenspiel für kriselnde Lemwerderaner: Der SVL ist zwar immer noch ungeschlagen, hat aber zuletzt zweimal Unentschieden gespielt und ist auf Rang fünf abgerutscht. Wie Lemwerder hat auch Walle 15 Punkte – ist aber Dritter. SVL-Trainer Norman Stamer gibt sich deshalb bescheiden. „Ein Remis würde uns reichen. Wir wollen ungeschlagen bleiben“, sagt er. Die Teams seien auf Augenhöhe, meint Stamer, der Personalprobleme hat: Tim Kruse-Heidler, Frank Schach und Rene Hermann fallen aus.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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