Berne Sport verbessert die Gehirnleistung. Das ist inzwischen erwiesen. Neben der höheren Sauerstoffversorgung werden bei körperlicher Aktivität auch die Verknüpfungen der Synapsen gefördert. Doch Sport bewirkt bei Schülern noch viel mehr, so die Erfahrung an der Oberschule Berne, die jetzt als erste und einzige in der Wesermarsch als „Sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet wurde.

Lutz Alefsen, Fachberater für Schulsport der Landesschulbehörde, freute sich, an Schulleiter Sönke Ehmen und dessen Team ein offizielles Schild für den Eingangsbereich überreichen zu können. Mindestens acht Kriterien müssen erfüllt sein, um diese Auszeichnung führen zu dürfen. Die Kooperation mit Vereinen, die Teilnahme an Turnieren, Sportfeste für alle, aber auch gesundes Essen und engagiertes Personal gehören unter anderem dazu.

Vielen Schulen im Land gelinge es jedoch nicht einmal, regelmäßig die vorgegebenen zwei Sportstunden und eine Nachmittags-AG anzubieten, bedauerte Alefesen. Um so mehr freute er sich über das sportliche Engagement des Berner Schulzentrums, das so bereits viele Erfolge erzielen konnte.

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„Man bekommt über den Sport einen komplett anderen Zugang zu den Kindern“, hat Sportlehrerin Harte Stickan festgestellt. Seit neun Jahren machen sie und die Kollegen sich in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen dafür stark, mit Angeboten wie Schwimmen, Bauchtanz, Handball, Tennis und vielem mehr den Jugendlichen auch nachmittags Lust auf Bewegung zu machen.

Ganz besonders erfolgreich ist das Faustballteam der Schule, das in diesem Jahr zum wiederholten Mal die Landesmeisterschaft holte.

Bewährt hat sich auch die Ausbildung zu Sportassistenten, die die Jungen und Mädchen in der neunten Klasse absolvieren können. Vier Tage lang geht es dazu in ein Sportcamp. Die Kosten übernimmt der Förderverein.

Paarweise dürfen die Jugendlichen dann im folgenden Schuljahr eine AG wie Handball oder Fußball anbieten. Neben einem Zertifikat wird diese Qualifizierung auch im Zeugnis vermerkt. Die Assistenten sind außerdem in die Organisation der Sportfeste eingebunden. Durch diese Aufgaben seien sie ganz anders präsent und übernehmen Verantwortung, so die Erfahrung von Harte Stickan. Gerne würde die Sportlehrerin das Angebot ausweiten, doch für Sportarten wie Kanupolo oder Radfahren fehle es an Helmen oder Schwimmwesten. Die seien Pflicht, erklärt sie.

Drei Jahre ist die Zertifizierung gültig. Sie wurde im Beisein von Matthias Bühnemann, stellvertretender Fachbereichsleiter des Landkreises, und der stellvertretenden Berner Bürgermeisterin Ria Liedtke überreicht.

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