Bekhausen Die Boßler aus Schweewarden und die Boßlerinnen aus Reitland haben am Wochenende in Bekhausen die Endspiele um den Landespokal verloren. Die Schweewarder Männer unterlagen dem Landesliga-Rivalen und Titelverteidiger Grabstede mit 0:5, während Landesligist Reitland gegen die zwei Klassen tiefer werfenden Holtangerinnen überraschend mit 0:4 den Kürzeren zog.

Männer

„Wir sind gut in den Wettkampf gekommen und haben schnell drei Schoet vorgelegt“, sagte Grabstedes Bernd-Georg Bohlken zum Duell der Holzgruppen. Die Friesen bauten ihren Vorsprung sogar auf sechs Schoet aus. Aber auf der Rücktour hielt Schweewarden dagegen. Der Rückstand schmolz. Aber Grabstede gewann mit fünf Schoet und 64 Metern (46 Würfe).

Die Schweewarder Gummigruppe warf gut. Sie ging mit zwei Schoet in Führung. Indes: „Das Ergebnis unserer Holz hat uns motiviert“, sagte Christian Alberts von der Grabsteder Gummi. Die Friesen kämpften. Immerhin: Die Schweewarder holten mit 46 Würfen 49 Meter heraus. Mannschaftsführer Stefan Freese bilanzierte: „Leider konnten wir in der Holz nicht mithalten. Der Erfolg der Grabsteder ist verdient. Wir sind mit unserer ersten Finalteilnahme zufrieden.“

Schweewarden: Bjarn Frerichs, Björn Helmerichs, Nils Ottersberg, Olaf Czeranowicz, Denis Wache, Tobias Göttler, Sascha Freese, Stefan Freese, Karsten Bruns.

Frauen

Die Reitlanderinnen waren gewarnt: Im Halbfinale hatte Holtange Titelverteidiger und Landesmeister Schweinebrück eliminiert. Dennoch waren sie der Favorit. Die Reitlander Gummi erarbeitete sich auf der Hintour zunächst einen Vorsprung. Doch Holtange holte auf und führte an der Wende mit zwei Schoet. Auf der Rücktour warfen die Teams mit der Holz. Die Reitlanderinnen wechselten zwei Holwerferinnen ein. Allerdings habe man die Linie nur schwer gefunden, meinte die Reitlanderin Brigitte Sanders. „Wir haben unsere Leistung nicht abgerufen.“

Die Holz des Außenseiters überzeugte dagegen mit gewaltigen Würfen. Sie baute den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf sechs Schoet aus und gewann letztlich mit vier Schoet und 50 Metern.

Holtanges Mannschaftsführerin Elke Oltmer war überglücklich: „Nervös waren wir schon“, sagte sie. „Aber wir haben uns gesagt: Es läuft, oder es läuft nicht. Das ist der größte Erfolg unserer Vereinsgeschichte.“ Holtange hat nichts dem Zufall überlassen. „Wir haben hier einige Trainingseinheiten absolviert“, sagte Oltmer. Brigitte Sanders war enttäuscht: „Wir hatten natürlich mehr erwartet.“

Reitland: Brigitte Sanders, Sabrina Basshusen, Tina Wolf, Jennifer Meyer, Sarah Hochheiden, Sabrina Joachimsthaler.

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