Reitland Mit 6688 Stunden haben sich die Kameraden im zurückliegenden Jahr wieder einmal selbst übertroffen. Genauer gesagt: um 849 Dienststunden gegenüber dem Vorjahr. Darauf hat Ortsbrandmeisters Frerk Basshusen während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reitland hingewiesen. Zu den Gästen, die an der Zusammenkunft im Gerätehauses teilnahmen, gehörten der neue Stadlander Bürgermeister Klaus Rübesamen und einige Gemeinderatsmitglieder sowie Landrat Thomas Brückmann. Er war gekommen, um besondere Ehrungen vorzunehmen.

Fleißiger Chef

Da der Landrat versehentlich eine Stunde zu früh eingeladen worden war, gab es für ihn kurzerhand eine Führung durch das Feuerwehrgebäude. Dabei konnte sich Thomas Brückmann ein Bild von dem Fuhrpark und der Ausrüstung machen. Nachher zeigte sich er auch aufgrund des Jahresberichts beeindruckt von der Reitlander Wehr. „180 Stunden für den Kameraden mit den meisten Diensten. Das ist eine anerkennenswerte Leistung“, stellte der Landrat lobend fest. Gemeint war damit Ortsbrandmeister Frek Basshusen, der sich als fleißigster Feuerwehrmann erwiesen hatte. Gefolgt von Florian Wulff und Stefan Joachimsthaler.

Kreisbrandmeister Heiko Basshusen, der in der Reitlander Wehr beheimatet ist, hob die beachtliche Zahl von 45 Kameraden hervor, die derzeit ihren Dienst in der kleinen Wehr verrichten. Hinzu kommen 11 Kameraden in der Altersabteilung und einige Kinder und Jugendliche, die in der Jugendwehr Seefeld-Reitland-Schwei aktiv sind.

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Die Reitlander Wehr musste 2014 zu vier Brandeinsätzen und acht Hilfeleistungen ausrücken. Einen Tag nach einer Übung mit Simulation eines Unfalls im Januar kam es tatsächlich zu einem Hilfeleistungseinsatz an der Bäderstraße, wo es einen Verkehrsunfall mit einem Verletzten gegeben hatte.

Einsätze und Übungen

Bei anderen Einsätzen wurden eine Ölspur beseitigt, ein Keller ausgepumpt, ein Baum über der Fahrbahn entfernt, eine Person aus einem Auto im Graben befreit oder ein Schornsteinbrand gelöscht. Auch die restlichen Pflasterarbeiten am neuen Anbau wurden erledigt und wie in jedem Jahr das große Osterfeuer vorbereitet, organisiert und bewacht. Daneben hielten sich Brandretter mit zahlreichen Übungen fit. Einige Kameraden absolvierten auch Weiterbildungskurse, so dass sie nun während der Jahreshauptversammlung befördert werden konnten.

Zur Feuerwehrfrau wurde Lea Busch ernannt. Sie trägt zur sehr guten Frauenquote in der Reitlander Wehr bei. Gemeindebrandmeister Jörg Wiggers ernannte Sabrina Basshusen zur Oberfeuerwehrfrau. Hubert Hahn und Uwe Wispeler wurden zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. Oberfeuerwehrfrauen sind Annika Helms und Carina Wispeler. Den Dienstgrad eines Oberfeuerwehrmanns hat nun Jörg König.

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