ABBEHAUSEN Sogar das Wetter hielt noch gerade so eben durch. Erst nach der Siegerehrung des dritten Nordsee-Center-Cups begann es auf dem Abbehauser Sportplatz zu regnen, so dass auch dieser Umstand nichts am reibungslosen Ablauf änderte.

37 E-Junioren-FußballMannschaften kämpften über zwei Tage auf hohem Niveau um den begehrten Wanderpokal. Teilweise rieben sich die Zuschauer die Augen, was sie dort für einen versierten Fußball geboten bekamen. Manch ein selbst ernannter Turnierfavorit musste schon früh die Segel streichen und fand sich im Mittelfeld der Endplatzierungen wieder. Besonders das Finalspiel zwischen GW Beckedorf und TuSpo Surheide (2:1) beeindruckte mit spielerischen sowie taktischen Finessen, obwohl die Akteure gerade erst zehn und elf Jahre alt sind.

Diesem hohen Niveau mussten auch die einheimischen Vereine Tribut zollen. Der SV Brake landete als bester Wesermarsch-Verein auf dem 13. Rang und konnte nicht in die Phalanx der Allerbesten aufrücken.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Dass gewinnen aber nicht alles ist, war auch zu erkennen. Der beim AT Rodenkirchen (Platz 36) kickende Mattis Fuhrken hatte nach Aussage seiner Mutter Ilona mächtig viel Spaß, und auch das andere Programm fand bei diesem perfekt organisierten Turnier großen Anklang. Besonders das Lose-Ziehen schien für die Aktiven enorm reizvoll.

Wen man auch fragte, seit Jahren ist nicht der Hauch an negativer Kritik bei den Besuchern dieser Mammutveranstaltung zu hören. Cheforganisator Harald Renken hat eine große und hilfsbereite Schar an Mitarbeitern zur Verfügung, die nicht den kleinsten Wunsch offen lassen. Selbst wenn wie in diesem Jahr einige Mannschaften kurzfristig absagen müssen, findet sich sofort ein Ersatz-Verein. Diesmal gehörten auch die E-Mädchen des TSV Abbehausen zu den Nachrückern, die am Ende immerhin Platz 30 belegten. „Es ist zwar anstrengend und auch eine Herausforderung, gegen gleichaltrige Jungs zu spielen, aber wir haben uns eigentlich ganz gut geschlagen“, resümierte Spielführerin Meike Grimmig und wurde dabei von ihrem Trainer Rainer Heidemann vollkommen bestätigt. Was kann man daraus lernen? Manchmal ist Dabeisein doch wichtiger als zu siegen.

Zum perfekten Ablauf gehörte auch in diesem Jahr das von allen Beteiligten begutachtete Endspiel. Nach dem gemeinsamen Einlaufen spielte der Posaunenchor Nordenham die Nationalhymne und stimmte somit das Highlight des Turniers ein.

Harald Renken, bei dem alle Fäden zusammenlaufen, war wieder einmal rundum zufrieden und gab fast schon traditionell das gehäufte Lob an alle seine Helfer weiter. „Einer allein könnte das gar nicht bewältigen und daher mein ganz spezieller Dank an alle, die sich freiwillig zur Verfügung stellten“, so ein sichtlich glücklicher Renken.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.