NORDENHAM Kreativität mussten sie zeigen, die Teilnehmer des Beachvolleyballturniers, das der SV Nordenham gemeinsam mit der TSG Burhave anlässlich der Norwo auf dem Strandgelände veranstaltet hat. Erst musste ein passender Name gefunden, anschließend mussten die Gegner mit geschickten Spielzügen aus der Fassung gebracht werden. Da bezwangen dann „Beachvergnügt“ die Kontrahenten von „OHUFI“, und „Testos und Teron“ siegten gegen die „Sandratten“. Das Siegertreppchen erklommen am Ende „Desertstorm“, „Take a bus“, „Fishes and Twins“ und die „Strandläufer“.

Hinter diesen kuriosen Namen versteckten sich zumeist leistungsorientierte Vollblutvolleyballer, doch auch Freizeitspieler wurden an den Strand getrieben. So war vor allem beim Mixed-Turnier am Sonnabend zu sehen, dass der Spaß an vorderster Stelle stand. Den ersten Platz holten sich in dieser Spielklasse Cordula Paul und Todd Reif, die als „Take a bus“ extra aus Bremen angereist waren. „Solche recht weiten Anfahrtsstrecken und die hohen Teilnehmerzahlen zeigen, dass wir trotz der großen Turnierkonkurrenz aus Dangast, Bad Zwischenahn und Twistringen viele Leute nach Nordenham locken können“, freute sich Chef-Organisator Stefan Plewka, der zusammen mit Heinz Decken von der TSG Burhave sowie zahlreichen weiteren Helfern die Veranstaltung auf die Beine gestellt hatte. Lediglich die Resonanz bei den Jugendmannschaften enttäuschte den Initiator: „Aufgrund der Ferien kamen hier leider nur vier Mannschaften, im vergangenen Jahr waren es noch zehn.“ Das beste der vier Wesermarschteams war

„Desertstorm“ mit Kim Brumund, Saskia Joachimstaler, Phillipp Schwedt, Ole Stemminger und Luise Möller. Sie hielten auch die zweitplatzierte „Chaos-Truppe“ in Schach und konnten sich über Gutscheine für das Störtebekerbad freuen. Dass Stefan Plewka und Helfer Ralf Diekmann nicht nur gut organisieren können, zeigten sie beim Männerturnier am Sonntag, bei dem sie selbst zum Ball griffen. Als „DreamTeam“ gestartet, landeten die beiden auf dem zweiten Rang. Im Endspiel unterlagen sie den „Strandläufern“ Hannes Lehning und Jan Mielcke aus Oldenburg in zwei klaren Sätzen, nachdem sie sich im Halbfinale nach hartem Kampf gegen „Testos“ Paul und „Teron“ Michael Goslawski durchgesetzt hatten.

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Die Frauenkonkurrenz entschieden Mareike Diekmann und Lena Michelsen für sich. Die beiden jungen Damen wurden kurzfristig durch Alexandra Taylor verstärkt, deren Partnerin Manuela Mowatt durch eine Fußverletzung gestoppt wurde. Das Trio, das sich „Fishes & Twins“ nannte, konnte damit in der Aufstellung rotieren und hatte auch im Finale gegen Denise Sturmhöfel und Susanne Rößler aus Zetel die nötige Kraft zum Sieg. Stefan Plewka zeigte sich mit dem Turnierverlauf zufrieden. Mit 57 Mannschaften steigerte sich auch in diesem Jahr die Teilnehmerzahl, auch wenn drei gemeldete Teams nicht erschienen waren. Die Atmosphäre war erneut „sehr freundschaftlich“, wobei viele der Teilnehmer ihre Kinder mit an den Strand genommen hatten, die auf dem Gelände gut spielen konnten. „Uns wurde häufig gesagt, dass das Strandgelände inzwischen richtig toll geworden ist.“ Auch das Wetter spielte mit.

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