RODENKIRCHEN Der Gastgeber aus Rodenkirchen wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Dabei fehlten der Spielertrainerin Julia Ahlhorn bei den Landesmeisterschaften sechs Stammkräfte.

von jürgen schultjan RODENKIRCHEN - „Sicher, wir wollten den Titel verteidigen. Dass es so glatt gelaufen ist, haben wir nicht erwartet“, zeigte sich Spielertrainerin Julia Ahlhorn überrascht, nachdem der AT Rodenkirchen den Titel eines Landesmeisters im Völkerball bei den Frauen erfolgreich verteidigen konnte. Dabei boten die zehn Mannschaften bei der 20. Landesmeisterschaft in Rodenkirchen ein sehr hohes Niveau mit vielen sehr spannenden Duellen. Gespielt wurde nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ohne Zeitbegrenzung, was dem System bei den Deutschen Meisterschaften entsprach.

Überraschend war, dass der ATR kein Spiel verlor, dabei mit 1:0 Spielerinnen gegen den SV Wybelsum (Platz sieben) am knappsten gewann, aber auch gegen den Vizemeister SG Borussia Ringe sowie den späteren Achten SV Altenoythe (jeweils 2:0) schwer kämpfen musste.

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„Es war sicherlich nicht einfach, bei den hohen Temperaturen in der Halle stets die Konzentration zu bewahren, zumal wir personell gar nicht einmal optimal besetzt waren“, freute sich Julia Ahlhorn umso mehr über den Landesmeistertitel. So fehlten studienbedingt mit Tanja Drieling, Kerstin Paradies, Matina Dirks, Sabrina Gabriel-Jürgens sowie Wibke Böschen gleich fünf Spielerinnen. Auch Christiane Peters, die in der Nacht nach dem Turnier Mutter eines gesunden Sohnes (Thilo) wurde, was das Team natürlich besonders freute und den Erfolg am Wochenende abrundete, fehlte.

„Wir haben dank unserer guten Kondition sicherlich einen wichtigen Vorteil auf unserer Seite gehabt“, betonte Julia Ahlhorn, schließlich galt es, neun Spiele, die angesichts des großen kämpferischen Engagements teilweise bis zu 20 Minuten dauerten, an einem Tag zu absolvieren. So betrug die Gesamtspielzeit für viele Spielerinnen etwa 150 Minuten. Für einige Mannschaften, die wie SV Wybelsum, SV Leezdorf und SG Haftenkamp nur mit sechs beziehungsweise sieben Spielerinnen in Unterzahl antreten mussten, war dies eine zusätzliche Belastung.

Für den AT Rodenkirchen, der das Turnier exzellent organisiert hatte und sich über einen guten Zuschauerzuspruch freuen konnte, geht es nun in die Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft, die von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. September, in Spellen Voerde (Rheinland) stattfinden wird. Zuvor nimmt der ATR am Sonntag, 16. Juli, an den Kleinfeldmeisterschaften in Pewsum teil, sowie am Sonntag, 2. Juli, an den Landesmeisterschaften im Beach-Völkerball in Krummhörn.

„Wir werden unser Training in den nächsten Wochen intensivieren“, versprach Julia Ahlhorn, will man doch die kommenden Herausforderungen ähnlich gut bestehen.

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