Berlin /Wesermarsch Nils Ottersberg vom TSV Abbehausen hat bei den deutschen Meisterschaften im Schleuderballweitwurf im Zuge des Internationalen Deutschen Turnfestes die Bronzemedaille gewonnen. In Berlin sicherte sich der 26-Jährige den Platz auf dem Treppchen mit 68,25 Metern im zweiten Wurf.

Hinter dem Start des Mitfavoriten hatte vor dem Wettkampf ein dickes Fragezeichen gestanden. Er hatte sich beim Pokalturnier der Schleuderballteams eine Fußverletzung zugezogen. „Der Knöchel war angeschwollen, zwei Tage habe ich eine Schiene getragen“, sagte er.

Am Wettkampftag stand er mit einer Bandage am Anlauf. Sein Pech: Im Finale hatte der Wind nachgelassen. „Ich habe mir beim Wurf Zeit gelassen und auf den Wind gewartet. Doch der wollte nicht kommen. Das lief bei meinen Mitkonkurrenten etwas besser“, sagte Ottersberg.

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Mit 72,09 Metern gelang Simon Graßmann vom TV Bürgstadt die erfolgreiche Titelverteidigung. Zweiter wurde Thomas Schmitt vom TuS 1889 Buir mit 70,75 Metern. Schmitt ist zugleich Deutscher Meister im Steinstoßen.

Nils Ottersberg zog ein positives Fazit: „Ich bin unter diesen Bedingungen mit der Bronzemedaille zufrieden.“ Der Abbehauser hat schon vier Deutsche Meistertitel geholt: 2008 und 2009 als Junior und 2012 und 2015 bei den Männern. 2012 warf Nils Ottersberg seine persönliche Bestweite mit 70,73 Metern.

Derweil bestanden nicht alle Bälle den Härtetest: Allein Stefan Runge vom Mentzhauser TV hatte gleich zwei Mal Pech, in dem er gleich bei zwei Bällen den Riemen abriss. Er wurde mit 65,26 Metern Siebter. Manuel Runge (MTV, 61,26 m) landete auf Rang zehn, Christian Edzards (TSV, 61,25 m) auf Rang elf und Christian Runge (MTV, 57,27 m) auf Rang 13 des 20-köpfigen Teilnehmerfeldes.

In der Frauenkonkurrenz stellte Titelverteidigerin Anna-Lena Gamp vom TV Lenzkirch mit 63,90 Metern einen neuen deutschen Rekord auf. Sie warf mit dem 1000-Gramm-Ball fast sieben Meter weiter als die Zweite.

Bemerkenswert: Die meisten Werfer nutzten den Drehwurf. Die männlichen Sportler des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) werfen – wie auch einige Mädchen – mit dem Friesenwurf. Festzustellen ist, dass die Werfer aus den Turnbezirken den Friesensportlern in der Erfolgsbilanz langsam den Rang ablaufen.

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