Moorriem Wer bei einem Bettenrennen denkt, auf der Matratze ist es am bequemsten, der irrt gewaltig. Die Landjugend Moorriem hatte am Samstag zu diesem spaßigen Wettstreit nach Neuenbrok eingeladen. Und dabei wurde sogar beim Zuschauen ganz schnell klar, dass nicht nur die vier Personen, die das Bett möglichst schnell über den Parcours schieben mussten, die Arbeit leisteten, sondern auch derjenige, der drin saß. Denn vom Geschobenen war neben gutem Festhalten auch Treffsicherheit und Geschick gefordert.

„Wir wollten das Bettenrennen hier wieder zum Leben erwecken, damit in Neuenbrok etwas los ist“, erzählt Landjugendmitglied Lars Heinz. Und los war an diesem Nachmittag jede Menge auf dem Dorfplatz, auf dem die Gastgeber neben dem Parcours selbstverständlich auch für Musik und das leibliche Wohl gesorgt hatten.

Neun Mannschaften waren es, die, nachdem die Regenwolken pünktlich zum ersten Startschuss abgezogen waren, um einen der Sachpreise und Gutscheine kämpften. Das auf Rollen gesetzte, wenig einladend aussehende Rennbett stammte noch von den Rennen vergangener Zeiten. Der Parcours war hingegen neu und keineswegs im Voraus von der Moorriemer Landjugend für Übungszwecke missbraucht worden, wie überzeugend versichert wurde.

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Jeweils vier Schieber beförderten den „Bettlägerigen“ erst einmal rasant im Slalom und dann über eine Wippe der ersten Herausforderung entgegen – dem Zielwerfen in drei Autoreifen. Und das kostete so manches Team so viele erfolglose Versuche und Zeit, dass es lieber die Strafpunkte in Kauf nahm, um Richtung Rampe weiterzueilen.

Dort hieß es für den Geschobenen, sich ordentlich festzuhalten – und vor allen Dingen das Gewicht richtig zu verlagern, um nicht unsanft auf dem Rasen landen.

Danach noch schnell drei Nägel eingeschlagen und mit möglichst viel Inhalt eines großen Wasserglases über die Ziellinie gerollt.

Von jeweils vier Durchgängen wurde der beste gewertet.

„Wir haben bestimmt den Rekord an Fehlwürfen gebrochen“, mutmaßte Timon Rüß, Mitglied der Altenescher Landjugend, grinsend. War das Werfen für Samantha Stumpenhorst vom Schützenverein Altenhuntdorf kein Problem, bereitete ihr dagegen das Einschlagen der drei Nägel die meisten Schwierigkeiten.

Den Geschobenen der Eckflether „Dartfreunde“ schleuderte es an der Rampe aus dem Bett. Das „Team Flodder“ hatte genau wie das siegessichere Team „Schierer Lohn“ (Arbeitskollegen von Büsing und Lübben) jede Menge Spaß beim Lästern.

Die zuerst noch gelieferte Bestzeit von „Schierer Lohn“ hatte jedoch leider keinen Bestand. Am Ende holten sich die „Dartfreunde“ den ersten Platz. Die Thekenmannschaft „Dalsper City“ landete vor „Platz 1“, „Schierer Lohn“, der Landjugend Moorriem und der Landjugend Altenesch auf dem zweiten Platz. Das „Team Flodder“, der Schützenverein Altenhuntdorf und die Feuerwehr Neuenbrok, die sich noch ganz spontan zur Teilnahme entschied, belegten die Plätze sieben bis neun.


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