Elsfleth Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB erwarten an diesem Sonntag einen ganz heißen Meisterschaftskandidaten in der Stadthalle. Um 15 Uhr stellt sich der Drittliga-Absteiger SV Beckdorf vor. Die Gäste streben den sofortigen Wiederaufstieg an und haben ihre ersten beiden Saisonspiele bereits gewonnen.

Allerdings tat sich Beckdorf beim TV Cloppenburg (36:34) sowie zu Hause gegen den TV Bissendorf-Holte (34:31) verhältnismäßig schwer. Dass der SVB trotzdem beide Partien für sich entschied, zeugt von einer gewissen Klasse. „Die Beckdorfer haben Top-Leute in ihren Reihen“, so Adami. Die Strukturen seien beim Drittliga-Absteiger professionell ausgerichtet.

Dem gegenüber steht eine Hobby-Truppe aus Elsfleth, die auch noch arge Personalprobleme hat. Gegenüber dem 28:25-Heimsieg gegen die HSG Delmenhorst am vergangenen Wochenende, als der ETB fast das komplette Spiel mit nur sechs Feldspielern bestritt, scheint aber ein wenig Licht am Ende des Tunnels aufzuflimmern.

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Philipp Bolte dürfte seine Gehirnerschütterung auskuriert haben. Auch bei Malte Janßen (Rücken) sowie Robert Mohr (Knie) lassen die Schmerzen allmählich nach. Tizian von Lien, der gegen Delmenhorst auf der Spielmacherposition ein gutes Spiel ablieferte, ist zwar angeschlagen, aber wohl einsetzbar. Lediglich ein Einsatz von Ruven Rußler (Schulter) ist ausgeschlossen.

Ein Personalproblem, das Adami bislang noch überhaupt nicht kannte, ist die Besetzung des Torhüterpostens. Normalerweise hat der Coach gleich drei Keeper zur Verfügung. Doch gegen Beckdorf werden Marcel Völkers und Kevin Danielzik aus privaten Gründen fehlen. Der Dritte im Bunde, Sascha Klostermann, unternimmt derzeit einen Ausflug zum Münchner Oktoberfest. Doch aufgrund der prekären Lage reist er pünktlich am späten Sonnabend nach Hause, um gegen den SVB einsatzbereit zu sein.

„Beckdorf ist ganz klarer Favorit“, sagt Adami. Aber das mache auch den gewissen Reiz aus. „Es ist immer wieder schön, gegen solch starke Mannschaften spielen zu dürfen“, so Adami. Und wer weiß: Gerade in der eigenen Stadthalle ist den Elsflethern in der Vergangenheit schon die eine oder andere Überraschung gelungen. Sie werden sich auf jeden Fall nicht kampflos ergeben.

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