NORDENHAM

Jeweils mit 1:3 verlor der SV Nordenham zu Hause. Der VfL Wildeshausen machte so die Meisterschaft in der Landesliga perfekt. NORDENHAM/WMZ - Die Volleyballerinnen des SV Nordenham zittern – und dies im doppelten Sinne. Die beiden letzten Heimspiele in dieser Saison gingen im „Kühlschrank Sporthalle FAH“ verloren, so dass nun für den Tabellenletzten endgültig das große Zittern um den Klassenerhalt beginnt. Am Sonnabend, 11. März, müssen die Schützlinge von Trainer Ralf Diekmann auf jeden Fall den Tabellenvorletzten Vareler TB möglichst mit 3:0 Sätzen besiegen. Außerdem muss der Oldenburg TB IV gegen VG Aschendorf/Papenburg verlieren und gleichzeitig der Vareler TB sein zweites Spiel gegen MTV Aurich abgeben.

Reichlich viele Faktoren, die der SVN nicht beeinflussen kann, da ihm zum Abschluss in eigener Halle kein Sieg gelang. Bei angesichts des Streiks eisigen Hallentemperaturen startete der SVN zwar gut gegen die VG Aschendorf/Papenburg, gab die Führung nach zahlreichen Annahmefehlern und unpräzisem Stellspiel zunächst aber wieder ab. Doch die Gastgeberinnen kämpften. Der Lohn war das 25:23 für den SVN im ersten Satz.

Im zweiten Satz stimmte überhaupt nichts, so dass die Gäste mit 25:19 leicht ausgleichen konnten. Im dritten Abschnitt führte Nordenham mit 8:2, ehe sich eine gegnerische Spielerin so schwer verletzte, dass sie ausfiel. Diese Unterbrechung schadete eher dem Spiel des SVN, der mit 23:25 diesen Durchgang abgeben musste.

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Im vierten Satz wechselten die Führungen zunächst, aber als die Gäste zulegten, schwand die Gegenwehr bei Nordenham, und mit dem 13.25 ging der Abschnitt und so das Spiel in 1:3 Sätzen verloren. „Im ersten Satz haben sich meine Spielerinnen selber aus einem kleinen Tief herausgeholt. Das haben sie in den folgenden Sätzen nicht mehr geschafft.", erklärte Trainer Ralf Diekmann.

Im zweiten Spiel gegen den Spitzenreiter VfL Wildeshausen meinte der SVN-Coach nur: „Spielt doch einfach mal mit Spaß so wie im Training!" Dies beherzigten die Spielerinnen im ersten Satz und präsentierten sich elanvoll. Doch zur Mitte des Satzes stieg die Fehlerzahl beim SVN, so dass Wildeshausen nach 5:7-Rückstand über 11:8 zum 25:17-Erfolg kam.

Den zweiten Satz begann Nordenham wie den ersten, machte dabei einen 3:7-Rückstand wett und verspielte den Vorsprung von 23:18 nicht mehr und glich nach dem 25:20 aus. Doch dieses Niveau konnte der SVN nicht halten, so dass der Spitzenreiter vor allem dank sehr gutem Aufschlagsspiel bis auf 15:1 wegzog und die Führung nicht mehr abgab. Mit 25:11 und nach ähnlichem Verlauf im vierten Satz mit 25:12 siegte Wildeshausen routiniert und darf sich über den Meistertitel freuen.

„Wir spielen streckenweise richtig gut, so wie sich die Mannschaft auch im Training präsentiert. Aber dann bekommen wir immer einen Knacks und oft können sich die Spielerinnen dann nicht wieder steigern", meinte Ralf Diekmann nach Spielschluss.

SVN: Joana Behm, Janine Bolte, Josephine Dannheim, Mareike Diekmann, Merle Hamann, Lena Michelsen, Manuela Mowatt, Rebecca Schröder, Alexandra Taylor, Sina Walther.

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