Nordenham Unbestritten: Die Fußballer des Bezirksligisten TSV Abbehausen dürfen auf die in der Hinrunde der Saison 2013/2014 gezeigten Leistungen stolz sein. Sie sind schließlich als Tabellenfünfter in die Winterpause gegangen. Dagegen ist die Halbzeitbilanz der Liga- und Stadtrivalen 1. FC Nordenham und TV Esenhamm eher ernüchternd

Der TSV Abbehausen ist mit einem neuen Trainer in die Saison gegangen und hat das primäre Ziel, nicht abzusteigen. Die Grün-Gelben haben die Erwartungen also bisher übertroffen. „Alles, was wir im Sommer geplant haben, hat geklappt“, sagt der sportliche Leiter Harald Renken. Die Neuzugänge hätten sich toll integriert, und die Vorstellungen vom neuen Coach Hans-Jürgen Immerthal würden immer besser umgesetzt. „Jetzt spielen wir richtig Fußball. Die vergangene Saison war für uns aufgrund des dünnen Kaders ein reiner Überlebenskampf. Jetzt haben wir viel mehr Alternativen“, sagt Renken.

Nach fünf Auftaktsiegen gab es zwar eine kleine Leistungsdelle, doch diesen Negativtrend hat das Team gut aufgefangen. Besonders die bisher letzten vier Heimspiele – allesamt gegen Spitzenmannschaften – haben Renken gefallen. „Wir müssen aber trotzdem auf der Hut sein. In der Rückrunde müssen wir den Abstand nach unten bewahren, damit es nicht noch einmal eng wird“, sagt Renken. Nicht mehr zur Mannschaft gehören dann Torhüter Bastian Zon (SV Brake II) und der zum TV Esenshamm wechselnde Sven Bartels.

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Anders sieht die Gemütslage bei den zwei verbleibenden Bezirksligisten aus. Sowohl der 1. FC Nordenham als auch der TV Esenshamm stecken ganz unten in der Tabelle fest. Auch bei diesen zwei Vereinen gibt es gewisse Ähnlichkeiten, beide Teams mussten während der Hinrunde auf ihren Chef-Trainer verzichten. Beim 1. FC Nordenham musste Rolf Schmitz aus privaten Gründen seine Tätigkeit aufgeben, die dann von Torsten Willuhn und Günter Diekmann übernommen wurde. Beide wollen aber nicht dauerhaft in vorderster Front stehen, weshalb der Vorstand während der Winterpause einen Nachfolger für Rolf Schmitz sucht. „Die Mannschaft wird gut trainiert. Aber wir brauchen noch einen Kopf“, sagt Fußball-Obmann Horst Wulf.

Die Suche gestaltet sich aber schwierig. Vergangene Woche hat sich Wulf schon die dritte Absage eingehandelt, weil die Kandidaten lieber erst zur neuen Saison einsteigen würden.

Unabhängig von der Trainersuche müssen sich die Spieler noch steigern. Der Saisonstart war gut, aber einige Akteure nahmen das zum Anlass, bei der Trainingsarbeit schlampig zu werden. „Da brauche ich keine Namen zu nennen. Die angesprochenen Spieler wissen selbst ganz genau, wer gemeint ist“, sagt Wulf. Durch die schlechten Ergebnisse in der zweiten Hinrundenhälfte ist der FCN auf den ersten Nichtabstiegsplatz abgerutscht. „Deswegen sind wir nicht ganz im Soll“, sagt Wulf. Wenn dieser Platz aber auch am Saisonende zu Buche steht, wäre Wulf zufrieden. „Für uns als Aufsteiger zählt nur der Klassenerhalt.“

Ganz andere Ziele hatte der TV Esenshamm vor Saisonbeginn. Platz zwei bis fünf sollte es sein. Doch aus den ersten elf Spielen holte er nur einen Punkt. Trainer Kai Künning warf die Brocken hin und wurde durch Harald Diekmann ersetzt. Fußball-Obmann Siegfried Adamietz stellt sich der Verantwortung: „Kai Künning und ich haben vor der Saison den Kader gemeinsam zusammengestellt. Der Trainer meinte, dass das Personal reichen würde. Doch die Harmonie zwischen der Mannschaft und Kai Künning war längst nicht mehr so gut wie in der erfolgreichen Rückrunde der Vorsaison.“

Mit Diekmann gelang der Umschwung – immerhin beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz nur noch zwei Zähler. Dennoch bezeichnet Adamietz die Saison schon jetzt als verkorkst. „Sie bleibt auch verkorkst, es sei denn, wir könnten den Klassenerhalt frühzeitig, also schon im April, sichern.“

Deshalb hat der TVE aufgerüstet. Neben Stefan Janssen, der den nach Neuseeland reisenden Christian Tannert in der Rückrunde als Libero ersetzen soll, verstärken Dimitri Alexandrov und Sven Bartels den Kader. Zwei Offensivkräfte sollen folgen. Außerdem bezeichnet Adamietz Andreas Cichon als Zugang, weil er fast die gesamte Hinrunde ausgefallen ist. „Wir wollen die Hinrunde vergessen machen und im neuen Jahr angreifen“, sagt Adamietz.

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